
Bodrum war die Wiege vieler Zivilisationen. Es ist bekannt, das die Region bereits um 3.000 vor Christus besiedelt war. Während einer langen Zeitdauer wurde es wieder und immer wieder bei zahllosen Invasionen aus Richtung der ägäischen Inseln überfallen und zerstört.
Bodrum einzunehmen wurde als so bedeutend angesehen um von hier aus das Ägäische und das Mittelmeer zu kontrollieren.
Die erste Siedlung wurde auf der kleinen Felseninsel aufgebaut, auf der heute die Burganlage steht. Als die Kreuzritter hierher kamen um die Festung zu bauen, fanden sie die Ruinen einer wesentlich älteren Festung vor, die bekannter Maßen von den Dorianern ungefähr 1100 vor Christus erbaut worden war.
Die folgenden Siedlergruppen waren die Karianer und die Lelegianer. Beide Gruppen lebten auf den umgebenden Bergen auf der Halbinsel von Bodrum. Bodrum war besonders für die Zivilisation der Karianer von Bedeutung, da es auf halben Weg zwischen
Lykien und Ionien lag. Bodrum mußte während der langen
Geschichte seiner Vergangenheit häufig die Herschaft verschiedener fremder Mächte ertragen – die Perser, die Mazedonier, das Römische Reich, die Byzantiner. Während der byzantinischen Periode wurde es relativ ruhig. Wie auch immer, die Stadt wurde auch für die Kreuzritter von Rhodos im
Mittelalter zur zweiten Heimat.

Später verloren auch die Byzantiner ihre Macht über Anatolien nachdem sie vom König der Seljuken Alpaslan in Malazgirt geschlagen worden waren. Ritter von Rhodos haben die Festung des jetzigen Zustands erbaut. Der
Sultan Süleyman, der Wunderbare genannt, verjagte die Ritter von Bodrum und eroberte so auch gleich noch Rhodos mit, das er dann einfach mit in das große Ottomanische Reich eingliederte. Das Ottomanische Reich entwickelte sich sehr schnell und wurde während der Regentschaft von Süleymann auch sehr erfolgreich, allerdings haben danach eine Reihe von internen Krisen diesen Prozeß schnell beendet.