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Demeter - Göttin der Fruchtbarkeit

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demeterDemeter ist die Tochter der Titanen Kronos und Rhea und damit ist Demeter nach der Theogonie die Schwester von Hestia, Poseidon, Zeus, Hera und Hades. Das älteste bisher gefundene Standbild der Demeter stammt aus der „Schwarzen Höhle“ (Mavrospelya) in Phigalia (Arkadien). Demeter wird meist mit einem schwarzen Mantel und einem Pferdekopf dargestellt, gorgonische Schlangen umwinden den Kopf. Die Göttin wird begleitet von einem Delphin und einer Taube. In Mykene war der Demeter-Kult bereits im 13. Jahrhundert v. Chr. bekannt.
Die Hauptattribute von Demeter sind die Weizenähre und der Mohn. Sie wurde auch zusammen mit Blumen, Früchten und Samen dargestellt, oft mit einer Mohnblume. Ihre Tiere sind das Schwein und der Delfin, auf denen sie reitet. Als Zepter trägt Demeter die Labrys (Doppelaxt), die insbesondere bei den Amazonen und auf Kreta als kultisches Symbol vorkam. Auch die Biene war Demeter zugeordnet, typisch für die Göttin der Fruchtbarkeit

In der Kunst sieht man, dass Demeter eng verbunden ist mit ihrer Tochter Persephone und deren Gatten Hades. Alle drei Götter stehen für Fruchtbarkeit und werden dementsprechend oft mit Getreideähren dargestellt. Reliefs und Vasen zeigen häufig die Rückkehr der Persephone aus der Unterwelt oder wiederum deren Abstieg. Ein bekanntes Relief ist das eleusinische Weihrelief, das Demeter und Persephone mit einem jungen Mysten zeigt.



Die wichtigste Kultstätte der Demeter befand sich in Eleusis, wo auch ein Eingang zur Unterwelt (dem Hades) angenommen wurde. Die so genannten eleusinischen Mysterien fanden alljährlich zu Ehren Demeters und der Ankunft ihres göttlichen Kindes Demetrios als Erretter der Menschen statt. Das aufkeimende Christentum stand dem Demeter-Kult in Eleusis negativ gegenüber und so wurde 396 der Tempel von Christen zerstört.

Noch heute lebt der Kult der Demeter in den Bräuchen der griechischen Landbevölkerung weiter. So wird die letzte geerntete Getreidegarbe eines Jahres „Demeter“ genannt und bei Erntedankfesten in Frauenkleider gehüllt. Über ganz Griechenland gab es ein drei Tage andauerndes Fest zu Ehren der Demeter, die sogenannten Thesmophorien.

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