Unsere Reise durch die Metropole
Istanbul ist die größte Stadt in der Türkei und aufgrund seiner Lage auch wohl die Bekannteste, nach Süden durch das mit Inseln bestückte Marmara Meer und nach Norden durch das Schwarze Meer begrenzt. Der westliche Teil der Stadt gehört geographisch zu Europa, der östliche Teil liegt in Asien, geteilt durch den Bosporus.
Im Haus eines guten Freundes am Barbaros Boulevard im Stadtteil Besiktas waren wir untergekommen. Ein toller Ausgangspunkt, besonders wenn man einige der Sehenswürdigkeiten auf seinem Besuchsprogramm stehen hat. Zu aller erst sei der wunderschöne Dolmabahce Palast aus dem 19. Jahrhundert genannt, der von Sultan Abdulmecid erbaut, direkt am Ufer des Bospurus liegt. Dieser Palast spiegelt ein sehr modernes Bild der ottomanischen Kultur wider. Die Sultane der damaligen Zeit zogen sofort nach der Fertigstellung des Palastes um und kehrten auch später nicht in ihren Topkapi Palast zurück.
Das Wort Dolmabahce bedeutet soviel wie “gefüllter Garten“, hier in der Bedeutung, das man dem Bosporus durch „Eindeichung“ etwas Land abgerungen und es mit Erde aufgefüllt hat. Für Besucher ist dieser Palast täglich außer Montag und Dienstag geöffnet, zum Fotografieren wird eine besondere Genehmigung verlangt.


