Die Türkei will ingesamt 920 Millionen Euro in die neun Stadien für die Europameisterschaft 2016 investieren. Die Kosten werden komplett vom türkischen Staat getragen. Dies gab das Bewerbungskomitee auf einer Präsentation am Montag in Istanbul bekannt. Zwei der Arenen werden sich in Istanbul befinden, sechs Stadien werden komplett neu gebaut.
Neben der Türkei bewerben sich noch Frankreich und Italien um die EM-Endrunde in sechs Jahren, die erstmals mit 24 Mannschaften ausgetragen wird. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) entscheidet am 28. Mai über die Vergabe der EURO 2016.
In einer Umfrage sprachen sich 87,1 Prozent der Türken für die EM-Bewerbung aus, nur 2,4 Prozent votierten dagegen. "Es wäre die erste EM-Endrunde in Eurasien und die erste EURO in einem Land, in dem mehr Muslime als Christen leben", sagte EM-Bewerbungschef Orhan Garbon. Das Eröffnungs- und Endspiel sollen im umgebauten Atatürk-Olympiastadion stattfinden, das bei der EM 83.000 Zuschauern Platz bieten wird.Die 15. Fußball-Europameisterschaft 2016 findet im Sommer 2016 statt. Wie nach einer Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 25. und 26. September 2008 in Bordeaux bekanntgegeben wurde, wird die EM 2016 erstmals mit 24 Teams ausgetragen. Die Bewerbungsfrist für die Gastgeberrolle endete am 9. März 2009. Der Austragungsort wird am 27. Mai 2010 von der UEFA bekanntgegeben.
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UEFA Euro 2016
Die Türkei bewirbt sich nun schon zum dritten Mal in Folge um die Ausrichtung einer Fußball-Europameisterschaft. Für die UEFA EURO 2008 bewarb man sich gemeinsam mit Griechenland, scheiterte aber im Finale gegen die Schweiz und Österreich. Für die UEFA EURO 2012 bewarb sich die Türkei allein um die Ausrichtung und scheiterte in der zweiten Bewerbungsphase wegen einer Stimme an der Doppelkandidatur von Polen und die Ukraine. Die Türkei war bisher noch nie Ausrichter einer Fußball-Europameisterschaft oder Fußball-Weltmeisterschaft.Am 23. Dezember 2009 wurde mit einer Pressekonferenz bekanntgegeben, welche acht Städte und neun Stadien für die Europameisterschaft in Betracht bezogen wurden. In Istanbul wurden mit dem Atatürk-Olympiastadion und der Türk Telekom Arena zwei Stadien ausgewählt. Die Türk Telekom Arena ist momentan in der Bauphase und wird voraussichtlich am 29. Oktober 2010 fertiggestellt sein. Das Atatürk-Olympiastadion soll im Falle einer Zusage, aufgrund der starken Windbedingungen die dort herrschen, neu überdacht werden. In Kayseri steht mit dem Kayseri-Kadir-Has-Stadion das erste Stadion bereit, das für das Turnier einsatzbereit wäre. In Ankara, Antalya, Bursa, Eskişehir, Izmir und Konya sollen neue Stadien errichtet werden. Die türkische Regierung unterstützt im Falle einer Zusage den türkischen Verband mit 920 Millionen Euro. Das Geld soll für den Neubau und Renovierung der Stadien dienen.Wohl kaum irgendwo auf diesem Planeten gibt es vergleichbar viele fanatische Fußballfans wie in der Türkei. Dabei ist es nicht nur bei internationalen Spielen an der Tagesordnung, das Mann / Frau sich in den Landesfarben kleidet und mit Fähnchen in der Hand durch die Stadt zieht; nein, die gleiche Prozedur findet man auch bei den Fans der Ligavereine wieder. Vielleicht sogar noch extremer.
Und sollte das "eigene Team" auch noch gewonnen haben, die Autojubelkarawane durch die Stadt will gar kein Ende nehmen. Endlose Fahrzeugschlangen mit Fahnen und Schals beschmückter Fans in ihren Autos quälen sich laut hupend und tönend durch die Stadt.
Ein Ereignis das man einmal erleben sollte!






