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Alanya wird in der Türkei scherzhaft als der von Europäern eroberte und befreite türkische Ferienort genannt. Alanya war früher ein sehr wichtige Hafenstadt der Seldschuken. Jetzt wird es das Miami der Türkei genannt. In den letzten Jahren ist Alanya dann auch zu einer der wichtigsten Touristenstädte der Türkei geworden. Wegens seines subtropischen Klimas kommen auch jedes Jahr mehr und mehr Touristen im Winter. Alanya ist, aufgrund seiner vielen kleinen Restaurants, Bars, Geschäfte, usw., eine sehr gemütliche Stadt.
Die Umgebung Alanyas
Die früher Alaja genannte Stadt liegt im Osten des Golfes von Antalya am Fuß einer ins Mittelmeer vorspringenden, aus Marmor bestehenden und von einer Seldschukenburg gekrönten Felshöhe, von deren Flanken zwei sandige Strandbögen zum Festland zurückschwingen. Von der Küste steigt das Land fast unmittelbar zur verkarsteten Kette des zum Taurus gehörenden Ak Dagi (2647 m ü.d.M.) an. Die Umgebung von Alanya gehört zum Bereich des subtropischen Winterregenklimas mit sehr milden Wintern und trockenen Sommern.So enden die üppigen Fruchtgärten auch da, wo sie den Grundwasserhorizont der Küstenebene überschreiten und nicht künstlich bewässert werden. An ihre Stelle tritt schüttere Macchia mit Oleandersträuchen, verwilderten Ölbäumen und Euphorbien, die das ganze Küstengebirge überzieht. Nur im Frühling belebt das satte Grün der Gräser und die vielfarbige Blütenpracht der Macchia; im Sommer und Herbst aber überwiegt das matte Grau der völlig ausgedörrten Berghänge und verleiht der an sich reizvollen Küstengebirgslandschaft herbe Züge.






