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Köprülü Canyon

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koprulu_kanyon_1Im Taurus Gebirge entspringend und eine Vielzahl an wunderschönen Canyons passierend, fließt der Köprü Fluss immer in südlicher Richtung letztendlich bei Serik in das Mittelmeer. Immer wieder durch unterirdische Quellzuflüsse nachgespeist und in tiefe fast unpassierbare Täler eingeschnitten bildet der Köprü Fluss eines der schönsten natürlichen Erholungsgebiete der Türkei. Auf der anderen Seite gibt es eine fast unzählbare Anzahl archäologischer Plätze wie zum Beispiel die antike Stadt Selge (Zerk), hoch in den Bergen des Taurus gelegen, die Befestigungsanlagen an den Flussufern, die Bogenbrücken der römischen Zeit und die historischen Strassen, die die Bedeutung des Köprülü Canyons unterstützen.

koprulu_kanyon_2Sie erreichen den Köprü Fluss von Antalya aus kommend über Serik, dann Tasagil und Beskonak. Diejenigen, die aus Richtung Manavgat kommen, erreichen Beskonak über Tasagil. Die Strasse ist fast durchgängig asphaltiert und folgt immer dem Verlauf des Flusses.


Besonders um die Amateure etwas mit der Rudertechnik vertraut zu machen, startet man die Touren etwa 100 Meter vor der Oluk Brücke, wo das Wasser ruhig ist und der Fluss ein Becken bildet um dann die Brücke flussaufwärts gegen den Strom rudernd zu erreichen. Hier beginnt normalerweise der Weg für die Amateure, während die etwas professionelleren Sportler meist noch etwas oberhalb der Oluk Brücke ihre Abenteuerreise beginnen. Nach der Passage des Wasserfalls rechts neben dem Startpunkt beginnt die eigentliche Tour des Schwierigkeitsgrades 2 – 3 den Fluss hinunter. Weitere unzählige Wasserfälle die man während der Tour entdeckt, tragen neben der wunderschönen Landschaft zur Freude an der Tour bei.

Nach einer Reise von ungefähr 10 Kilometern erreicht man die Betonbrücke von Beskonak als Zielort. Die Amateure werden strickt angewiesen, ihre Reise hier vor der Brücke zu beenden. Professionelle Rafter mögen die Weiterfahrt durch den ersten Canyon genießen. Wie auch immer, die Einfahrt in den zweiten Canyon muss absolut unterbleiben denn in einigen Passagen hier verläuft der Fluss unter dem Fels und kommt erst gewaltig später wieder an das Tageslicht zurück. Nach dem ersten Canyon, der etwa 3 Kilometer lang ist, kann man per Fußmarsch am linken Flussufer die Asphaltstrasse wieder erreichen.

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