Der 185 Meter hohe Oymapınar Damm wurde aus Gründen der Energiegewinnung in der Region des ehemaligen Dorfes Oymapınar errichtet und 1984 in Betrieb genommen. Mit dem Bau der Staumauer entstand ein See von etwa 50 Quadratkilometern. Natürlich wurde die Fliesgeschwindigkeit des Manavgat Flusses mit dem Bau des Staudamms erheblich reduziert. Auf seinem Weg durch das Tal speisen viele unterirdische Quellen weiteres Wasser in den Flusslauf. Die türkisblaue Färbung des Flusswassers, vor allem im Frühling deutlich zu erkennen, ist auf das Mitführen unterschiedlicher Mineralien im Flusswasser zurück zu führen.
Der Manavgat Fluss und seine direkte Umgebung ist Heimat für eine Vielzahl von Fischarten und Vögeln geworden, gleichzeitig gestattet die Region einem milden Tourismus eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten. Täglich gibt es Bootstouren auf dem Fluss und auf dem künstlichen See, beides mit einer breiten Palette an alternativen Möglichkeiten für den ansteigenden Tourismus. So kann im kühlen Fluss gebadet werden wie auch kleine Expeditionen im Kanu in den jetzt gefluteten Bergschluchten unternommen werden.
Einige Teile der antiken Aquädukte, die meist in römischer Zeit zur Wasserversorgung Sides gebaut worden waren, sind recht gut erhalten und können besichtigt werden. Ein Teil dieses ehemals 30 Kilometer langen und bis zu 25 Meter hohen Aquädukts wurden als Rinnensystem direkt in den Fels geschlagen.







