Die Region um Corum ist bis heute kaum touristisch in Erscheinung getreten, trotz der lang zurückreichenden, historischen Bedeutung des Bezirks, denn bereits 5.000 – 3.000 vor Christus wurden erste Siedlungen hier angelegt. Während der Bronzezeit um etwa 2.000 vor Christus siedelten sich die Hattier an, einer Volksgruppe die regen Handel mit den Assyrern betrieben, bis sie mehr und mehr von den Hethitern verdrängt wurden.
Zu erwähnen ist auch der Siedlungshügel bei Alaca Höyük, etwa 60 Kilometer von Corum entfernt, der wohl das ehemalige Zippalanda oder Arinna gewesen ist, einem Kultort der Sonnengöttin der Hethiter.
Es folgte eine sehr wechselvolle Zeitspanne mit verschiedenen Herrschern und ständig wechselnden Volksgruppen der Lyder, der Phryger,der Perser, der Makedonen, der Römer und der Byzantiner, die das Land um Corum besiedelten. Etwa um 1075 konnten oghusische Türken die Region erobern und im Jahr 1276 konnten die Mongolen von Emir Celalettin besiegt und vertrieben werden. Ab etwa 1400 erfolgte dann die Eingliederung in das Osmanische Reich.
Wie bereits erwähnt, ist trotz dieser bedeutsamen Ausgrabungsstätten, die Region Corum kaum touristisch erschlossen, so gibt es nur wenig gute Hotels und Restaurants. Erst nach und nach kommen Touristen nach dem Besuch von Hattuša und Alaca Höyük auch bis in die Provinzhauptstadt Corum.






