Aufgrund der Lage und der Struktur der Bergregion Gümüshane, die zu den wirtschaftlich schwächsten Regionen der gesamten Türkei gehört, sahen sich unzählige Bewohner in der Vergangenheit veranlasst, Gümüshane aus wirtschaftlichen Gründen zu verlassen. So gibt heute eine Vielzahl von leerstehenden Häusern worunter die örtliche Infrastruktur sehr leidet. Wie in vielen Städten der Türkei zog es die Menschen Richtung Istanbul und weiter nach Europa, insbesondere Deutschland war das Ziel. Heute gibt es in Deutschland einige Zentren mit hoher Zahl an Migranten aus Gümüshane, die den Versuch unternehmen, ihre angestammte Heimat finanziell und materiell zu unterstützen. Versuche durch Tourismus, insbesondere auch den Wintertourismus in die Region zu holen, zeigen erste Erfolge, so gibt es bei Kalkanli im Zigana Gebirge, das durch das Sumela Kloster recht bekannt ist, ein Skigebiet, das weiter ausgebaut werden soll. Auch die Höhlen von Karaca sind touristisch erschlossen und werden mittlerweile gut besucht.
Wieder einmal waren wir von der Freundlichkeit und der Offenheit der Menschen erstaunt trotz all der Probleme und Sorgen, die sie Begleiten. Trabzon lag noch etwa 90 Kilometer entfernt und sicherlich wird es auch noch einen Zwischenstopp am Sumela Kloster geben, so das wir uns von unserem Gesprächspartner verabschieden mussten.






