Wo mein Mann zuhause ist . . .
Tagebuch einer Übersiedlung in die TürkeiDie konkreten Umstände und Folgen einer solchen Rückkehr beschreibt eine Münchner Lehrerin, die mit ihrem türkischen Ehemann und ihren beiden Söhnen in eine Kleinstadt in Thrakien übersiedelt. Sie schildert den Schock der Armut, die enttäuschten Hoffnungen, die Beschränkungen des traditionellen Frauenlebens. Sie erklärt die Rätsel der verschlungenen Familienbeziehungen und die ungeschriebenen Gesetze, die die Nachbarschaft regeln. Aus Tagebuchaufzeichnungen und Briefen entsteht ein Alltagsbild des Morgenlandes, eine sehr persönliche Darstellung von Auswanderung und Eingliederung in eine fremde Welt.
Wo auch ich zu Hause bin
Eine türkisch-deutsche FamiliengeschichteMit diesem Roman in Tagebuchform führt Barbara Yurtdas die Geschichte der Familie Bulut fort, die sie in dem Buch "Wo mein Mann zu Hause ist" begonnen hat. Irmgard Bulut bewältigt inzwischen ihren "exotischen" Alltag in der Türkei mit Routine und Gelassenheit. Mit Übersetzungsarbeiten für eine Reisezeitschrift trägt sie nicht nur zum Unterhalt der Familie bei, sondern auch zu einem besseren Verständnis der Kulturen. Es gibt Probleme, als die alten Schwiegereltern aus dem anatolischen Dorf bei ihrem Sohn überwintern wollen: Denn auch in der Türkei gelten die traditionellen Regeln der Großfamilie nicht mehr ungebrochen, auch hier klafft ein Abgrund zwischen Dorf und Stadt. Wie Irmgard sich dann doch mit ihrer Schwiegermutter verständigt, liest sich als Sieg der Frauensolidarität über alle Grenzen hinweg und wird mit Augenzwinkern erzählt.






