Kanlidivane

Das antike Kanlidivane liegt 3 km nördlich der Hauptstrasse Mersin – Silifke, kurz vor Kumkuyu. In den Ruinen sind Spuren aus seleukidischen, römischen und byzantinischen Zeiten zu finden.

Neben den Ruinen der Stadt sind die Nekropolen und eine tiefe Schlucht (der heilige Abgrund) sehr interessant. Der heilige Abgrund war in der Antike dem Kult des Zeus Olbios geweiht und gehörte dem Priesterstaat von Olba an.

An der westlichen Südwand erkennt man ein Felsrelief mit einer sechsköpfigen Familie. Das Krieger-Relief an der Nordwestseite des Felsens zeigt einen römischen Soldaten als stehende Figur. Von der Inschrift ist noch der Name Trogemes erkennbar. Rund um die heilige Schlucht erstreckt sich die Stadt Kanytelleis. Der dreistöckige Turm aus hellenistischer Zeit wurde mit poligonalen Steinen erbaut. Neben den Inschriften an seiner Südwestecke befindet sich ein “ Triskelis “, das Wahrzeichen des Königreiches Olba. Die vier Basiliken stammen aus der byzantinischen Blütezeit ( 5. bis 6. Jh ). Zahlreiche Häuser und Zisternen sind noch gut erhalten.

Männerfelsen

Adamkayalar/Männerfelsen liegt ca. 8 km nördlich von Kizkalesi. Um zu dem Platz zu gelangen fährt man am besten über die Straße nach Hüseyinler. Am Schild „Adamkayalar“ verlässt man die Straße nach links und erreicht nach ca. 1 km einen Platz mit antiken Ruinen. Von hier aus geht es einen Pfad abwärts. Man folgt der neuzeitlichen Steintreppe und erreicht schließlich einen Vorsprung am Abgrund des Teufelstales. Hier sind berühmte 13 römische Reliefs an einer steilen Felswand dargestellt. Es handelt sich um Männer, Frauen und Krieger.

Nekropolen

Unweit der Hauptstraße findet man auf einer Seitenstraße Nekropolen mit weiteren Stein gehauenen Personendarstellungen.

Weitere Bilder zu Silifke finden Sie in unserer Bildergalerie!

Canbazli

Ein Dorf, das auf einem Plateau von ca. 1100 m liegt und in hellinistischer, römischer und byzanntinischer Zeit besiedelt war. Der Ort war in römischer Zeit schon mit einer gepflasterten Straße, die aus Korykos kommt und nach Olba/Ura und Kiokaisareia/Uzuncaburc weiter verläuft. Richtung Westen erreicht man nach 6 km das Dorf Yengli, dann Olba/Ura und schließlich Ucuncaburc (siehe gesonderter Reisebericht)

 

Wer sich für weitere Fotodokumentationen dieser Region interessiert verweise ich unter anderem auf die homepage www.mitglied.lycos.de/osmane20

 

Ihr Detlef Heinzel

 

Quellangaben: http://www.wikipedia.de/

 

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