Auch die Industriekonzentration an bestimmten Standorten hat etwas abgenommen. Neue Industriezentren entstanden in der Region Adana/Gaziantep, in Konya und in Denizli. Das wirtschaftliche Zentrum, speziell auch im Bereich der verarbeitenden Industrie, ist aber weiterhin Istanbul. Mit großem Abstand folgen dann Ankara und Izmir.
Der Außenhandel
Der Außenhandel der Türkei ist 1995 stark angewachsen. Die Exporte nahmen dabei um 19,5, Prozent zu. Die Einfuhren stiegen sogar um 53,5 Prozent, wobei auch hier der Nachholbedarf aus dem vorhergehenden Jahr eine Rolle spielte.Den größten Zuwachs bei den Importen hatten die Konsumgüter mit 58,8 Prozent, gefolgt von den Vorprodukten mit 53 Prozent und den Investitionsgütern mit 52,1 Prozent. Wegen der schlechten Ernte haben sich auch die Importe von landwirtschaftlichen Produkten mehr als verdoppelt. Jedoch ist der Anteil im Gesamtimport mit 5,4 Prozent weiterhin sehr niedrig. Dagegen machen Maschinenbauprodukte 21 Prozent aller Importe aus. Hier lag jedoch der Einfuhrzuwachs mit 33,1 Prozent unter dem Durchschnitt.
Bei den Ausfuhren war die Entwicklung in den einzelnen Bereichen sehr unterschiedlich. Die Exporte von Nahrungsmitteln gingen gegenüber dem Vorjahr zurück. Hingegen konnte die Textil- und Bekleidungsindustrie ein Wachstum von 33,3 Prozent verbuchen. Mit 34 Prozent stiegen auch die Exporte von Maschinen.
Für weitere Informationen bitte :
www.bfai.com






