Yalıkavak - Bodrum
Man erreicht Yalikavak nach ungefähr 18 km Fahrtstrecke durch grüne Kiefernwälder von Bodrum entfernt. Der Hafen liegt an der nordwestlichen Seite der Halbinsel und war in früheren Zeiten ein Ort der Fischer und Schwammtaucher. Einmal die Berghänge überquert und man erblickt eine beeindruckende Natur, die die Küstenlinie wie ein Spitzentuch geformt hat. Bekannt ist dieser Küstenort auch durch die Vielzahl der alten Windmühlen, die wunderschönen traumhaften Sonnenuntergänge und die unverbauten Küsten und das spritzige, transparentblaue Meer.
Die Marina von Yalikavak liegt in einer niedlichen, natürlichen Bucht und gehört offiziell mit zum Hafen von Bodrum, was aus umweltschutztechnischen Gründen in den frühen Stunden des Projekts Bodrum Marina heftig kritisiert wurde. Die gut ausgestattete und wohlbehütete Marina wird von den „Meltem“ genannten Winden am Nachmittag sanft gekühlt.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für Bootstouren, Schwammtauchen oder zum Fischen entlang der Stadt. Mit den Ruhe und Komfort ausstrahlenden feinen Restaurants und den kleinen Geschäften in engen Gassen bietet Yalikavak etwas für jeden Geschmack.
Reisebericht
Wir hatten etwas Glück, die Stadt am Donnerstag zu besuchen, denn es war Markttag. Neben dem bereits bekannten, schier unendlichen Angebot von schmackhaften Früchten, Gemüse, Honig und Marmelade gab es hier Bettwäsche, Tischdecken und Tücher von hoher Qualität zu äußerst günstigen Preisen. Wir wanderten die Stände entlang, die anscheinend alles anboten, was man möglicherweise brauchen kann. Nach dem Markt liefen wir quer durch den Ort zum attraktiven kleinen Fischerhafen, mit den typisch aufgereihten Booten der Fischer, die hier vor Anker lagen.
Aufgrund des Bayram Festes war die Stadt überfüllt mit meist einheimischen Touristen. So auch das typisch türkische Fastfood-Restaurant (Köfte Shop), man sollte es jedoch nicht mit den uns bekannten Fastfood-Restaurants vergleichen, da das Essen sehr frisch, geschmackvoll zubereitet und schnell serviert wird. Wir wählten die dort sehr bekannten „Köfte“ mit Bohnensalat und einem Glas Ayran, einfach köstlich.
Sehr wahrscheinlich ist diese Ortschaft ein bekanntes Tagesausflugsziel, denn auf unserem Weg heraus aus der Stadt begegneten uns zwei Reisebusse mit türkischen Touristen, die beim Aussteigen ein großes Verkehrschaos inszenierten, so ganz sich ankommende Fahrzeuge bis den Berg hinauf stauten und das Mitten im Januar.




