Zur Geschichte von Marmaris
Das Wort Marmaris stammt ursprünglich aus der griechischen Sprache und bedeutet soviel wie glitzernd oder strahlend. Es gibt keine definitiven Informationen ab wann exakt von einen ersten Besiedlung in Marmaris gesprochen werden kann, konkret weiß man das die Geschichte von Marmaris etwa 3400 vor Christus begann. Das antike Marmaris muß aufgrund seiner Lage zum Ägäischen- und zum Mittelmeer immer ein sehr wichtiger Ort gewesen sein, da an perfekt zur Handelsroute zwischen Anatolien – Rhodos – Ägypten lag. Diese Vorteile machten Marmaris zu einem bekannten Handelsort und damit zu Ansehen.
Das vorchristliche Marmaris war unter dem Namen Physkos bekannt und war Teil des Karischen Großreichs des 6. Jahrhunderts. Die Karier nutzen die natürliche Bucht als riesigen Hafen für ihre militärischen Schiffe. Eine lydische Invasion um 334 vor Christus führte zu einer Teilung des Römischen Weltreichs, das zu dem Zeitpunkt von Alexander dem Großen regiert wurde.
Um 138 vor Christus wurde die Stadt vom König von Pergamum, Attalos III, an Rom übergeben.
In der Folge wurde Marmaris von römischen Generälen auf Rhodos kontrolliert.
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Während der Geschichte ist Marmaris von verschiedenen Zivilisationen regiert worden. Das ist der Grund für die unterschiedlichen Spuren, die in der Architektur und in der Historie zu finden sind: Ägypter, Asdurer, Ioner, Dorianer, Perser, Mazedonier, Syrer, Römer, Byzantiner, Seldjuker und Ottomanen hinterließen ihre Spuren.
Im Jahr 1425 reihten die Ottomanen die Stadt in ihr Territorium mit ein und bauten eine Festung. Die Burg wurde von Kanuni Sultan Süleyman im Jahre 1522 zur Ausnutzung der besseren militärischen Lage auf dem Hügel von Marmaris erbaut, so waren die Attacken auf die Kreuzritter von St. John von Rhodos leichter zu beginnen. Letztendlich änderten die Ottomanen den Namen der Stadt auf Marmaris. Es gibt eine Geschichte, die hinter dem Namen Marmaris steht: Auf dem Rückweg eines Feldzugs gegen Rhodos soll der Eroberer dieser Periode, der die Festung nicht leiden mochte, den Befehl ausgesprochen haben „Mimar as!“ was soviel bedeutet wie „Hängt den Architekten“.
Die Karavanserei, die auf dem Weg zur Festung im Jahr 1545 von Süleyman, dem Wunderbaren, gebaut wurde, geriet unter die Kontrolle der Ottomanen. So ist die architektonische Struktur teilweise ottomanisch, weißt allerdings in der Bauweise, bestehend aus Steinen mit einfassenden Bögen, auf Süleyman hin. Das Gebäude umfasst einen großen und 7 kleinere Räume. Heute wird das Gebäude als Souvenirkaufhaus benutzt.
Das Grab der Sariana, ebenfalls im ottomanischen Stil gebaut, wurde einer gesegneten Frau gewidmet, die half, die hungrigen Truppen des Eroberers Kanuni Sultan Süleyman zu versorgen, indem sie Milch beschaffte. Glaubt man der Geschichte, hat sie auch den Sieg und die Eroberung von Rhodos vorher gesagt. Das Grab liegt auf dem nordost Hang der Stadt.
Der riesige Dom der Ibrahimaga Moschee, der 1789 gebaut wurde, ist von architektonischer Vollkommenheit, immer einen Besuch wert.
Die Siedlung von Physkos Asarkale duckt sich in die Hügel von Asar auf der Nordseite der Stadt hinein. In der antiken Periode der Karianer war hier ein wichtiger Hafen. Die alten Stadtmauern gehen bis in die hellenistische Epoche zurück und die Reste der Stadt von Asartepe sind immer noch recht gut erhalten.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind der ?Tashan? (Steinernes Rasthaus) und das Aquadukt, beides von Süleyman, dem Wunderbaren, neben dem Ort Iskelebasi ungefähr 10 Kilometer von Marmaris entfernt an der Straße nach Mugla erbaut.




