Alarahan - die antike Karavanserei
Die mittelalterliche Karawanserei Alarahan präsentiert sich Ihnen heute als Kulturdenkmal mit der Projektion in die Moderne. Auf halber Strecke zwischen Manavgat und Alanya gelegen weist auf der Europastraße ein einfaches Straßenschild auf Alarahan hin. Wenn Sie auf dieser Strecke unterwegs sind oder in einem der tollen Hotels und Clubs des ALARAPARK Ihren Urlaub verbringen: Machen Sie sich ein unvergessliches Geschenk! Riskieren Sie einen Abstecher nach ALARAHAN!
Die ALARAHAN-Symbole
An und in der Herberge finden Sie immer wieder drei Symbole:
·den Löwenkopf als Symbol der Macht, Kraft und Glück für die Reisenden, die
hier übernachteten
·die Mukarnas, die 40 ineinandergehenden Dreiecke als Zeichen für Schutz
vor Bosheiten aller Art
·und die Zeichen der Steinhauer als Symbol für ein ewiges Leben. Die Steinhauer glaubten, dass das Gebäude durch diese Zeichen in alle Ewigkeit erhalten bleibt und sie somit das Leben im Gasthaus in alle Ewigkeit verfolgen könnten.
Ein Abend in der Karawanserei
Unter der Leitung von Mehmet Yildiz präsentiert sich die Karawanserei heute als "lebendiges Museum" des Mittelalters mit direkter Verbindung zu heute. Donnerstags und Freitags bietet Ihnen das ALARAHAN ab 19 Uhr einen Restaurantbetrieb der besonderen Art in den historischen Innenräumen mit auserlesenen Speisen aus der türkischen Küche.
EXTRA-TOUREN
Ab 20.30 Uhr beginnt für Sie die "Türkische Nacht" Mehmet Yildiz ist es in diesem Jahr gelungen, ein hervorragendes Ensemble zu gewinnen. Ausgezeichnete Einzeltänzer zeigen Ihnen sowohl Besonderes aus der türkischen Folklore wie auch moderne Interpretationen. Hier wird in tanzenden Bildern z.B. die Geschichte der Braut erzählt, die sich nur schwer entscheiden kann zwischen dem reichen Verehrer, der sie mit Gold überhäuft, und dem Armen, der ihr nur die Liebe geben kann. Daß sie sich letztlich für die Rose, die Liebe, entscheidet, muß natürlich so sein. - Wirklich sehr anschaulich getanzt.
Am imponierendsten aber ist die Darbietung eines männlichen Bauchtänzers, der alle Elemente des klassischen Bauchtanzes perfekt beherrscht und zeigt.
Das müssen Sie gesehen haben!
Danach werden Sie sich manche Bauchtänzerin bei den Hotel-Vorführungen etwas kritischer ansehen, denn dann werden Sie wissen, wie die einzelnen Figuren eigentlich getanzt werden müssten. Und das Ensemble schlägt zum Schluß den Bogen in die Moderne, wenn drei anmutige Tänzerinnen den türkischen Gewinnerhit des diesjährigen europäischen Chansonwettbewerbes interpretieren. Um 23.30 Uhr werden Sie - ausgerüstet mit einigen interessanten Souvenirs - die Rückfahrt antreten und Sie werden diesen Abend noch lange in guter Erinnerung behalten.
Der geschichtliche Hintergrund
Mitten im Tal erhebt sich ein Spitzkegel mit den gut erhaltenen Überresten der Alara-Festung. Wir wissen nicht, wann und von wem die Burg erbaut wurde. Überliefert ist jedoch, dass Sultan Alaeddin Keykubad nach der Eroberung der Burg von Alanya auf seinem Weg zurück nach Antalya sich dieser Festung gegenüber sah. Diese befand sich zu dieser Zeit in der Hand des Bruders von Kyr Vart. Der Sultan schickte Abordnungen , die die Übergabe der Burg forderten. Dem Bruder Kyr Varts, der sich der Übermacht des Sultans wohl bewusst war, blieb keine andere Wahl, als gegen seinen Willen zu kapitulieren. Dies stürzte ihn in so tiefe Depressionen,dass er erkrankte und starb. Der Name der Festung wurde, auch nachdem sie in die Hände der Türken gefallen war, nicht geändert, und sie wurde in der Scheldschuckenzeit wiederaufgebaut.Zur Zeit des Sultan Süleyman des Prächtigen war die Festung von den Osmanen bewohnt, wurde jedoch unter der Regierung von Mehmet IV. aufgegeben. Die Festung kann man bei näherer Betrachtung in zwei Regionen - die Innere und die Äußere Festung - unterteilen. Überbleibsel wie Bäder und Zisternen zeugen von der hohen Kunst der scheldschukischen Bautechniken.
Karawanserei ALARAHAN
Und natürlich fasziniert Sie die vor Ihnen liegenden Karawanserei ALARAHAN Sultan Alaeddin Keykubad befahl den Bau dieses Haltepunktes für die Karawanen als idealer Ort zwischen Alanya und Antalya bzw. Konya. Der Inschrift auf dem Portal an der Nordfassade zufolge wurde die Herberge zwischen 1231 und 1232 erbaut.
Das Bogentor an der Nordfassade führt zur Eingangshalle, die wiederum durch ein weiteres Bogentor in den offenen Hof überleitet. Über dem Eingangsportal prangt eine arabische Inschrift von sechs Zeilen. Unter dem Rahmen sind zwei Löwenköpfe - dem Symbol der Macht von Sultan Alaeddin Keykubat - zu erkennen. Im Osten und Westen des Hofes befinden sich vier symetrische Räume und drei überwölbte, an einer Seite offene Nischen. Alle Bereiche, die den Hof umgeben, sind rechteckig konstruiert und mit Spitzbögen überdeckt. Jedes Gewölbe verfügt über eine Belüftung. In der Rückwand jeden Raumes befinden sich kleine Fenster, die es den Reisenden ermöglichten, mit ihren Dienern zu sprechen oder ihre Tiere im Auge zu behalten.
Selbstverständlich befand sich innerhalb der Herberge ein Brunnen, ein öffentliches Bad und eine Moschee. Die Karawanserei wurde 1944 erstmalig von der Stadtverwaltung restauriert und in den Jahren 1998 - 2000 privat originalgetreu wiederhergestellt.





