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Die schönsten Stadien und Fußballstädte Deutschlands

  • Geschrieben von Portal Editor
Die schönsten Stadien und Fußballstädte Deutschlands

Deutschland ist immer eine Reise wert. Nicht nur für Touristen aus dem Ausland, sondern auch für die Fußballfans innerhalb der Republik.

Die deutschen Städte haben kulturelle Highlights, Sehenswürdigkeiten und eine tolle Landschaft zu bieten. Auch die Stadien zählen zu den modernsten und fortschrittlichsten Europas. Diese drei Städte sollte sich kein Fußballfan entgehen lassen.

Quelle: Pixabay

 

Leipzig, die Wiege des deutschen Fußballs

An den Fußballern von RB Leipzig scheiden sich in Fußballdeutschland die Geister. Unbestritten dagegen ist die Tatsache, dass Leipzig zu den wichtigsten Fußballstädten Deutschlands gehört. Hier wurde nämlich am 28. Januar 1900 der Deutsche Fußball-Bund gegründet. Außerdem stammt mit dem VfB der erste deutsche Fußballmeister aus Leipzig.

2016 haben sich 1,5 Millionen Touristen in Leipzig eingefunden und davon haben viele auch die Red Bull Arena besucht. Das einstige Zentralstadion wurde für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 neu gebaut und in dem Wall des alten Zentralstadions errichtet. Derzeit umfasst die Arena 42.959 Zuschauer. Damit ist es nach dem Olympiastadion Berlin das zweitgrößte Stadion in Ostdeutschland. Das Stadion ist nur über Brücken zu erreichen und wird nach der Übernahme durch Red Bull auf 57.000 Zuschauer ausgebaut. Bilder davon gibt es unter anderem bei 90MiN.

Die Leipziger Innenstadt ist nicht weit vom Stadion entfernt und für Touristen immer einen Besuch wert. Kulturell sind die Thomaskirche - die Hauptwirkstätte von Johann Sebastian Bach - die Nikolaikirche oder auch das Restaurant Auerbachs Keller eine Empfehlung. Dieses wurde durch Goethes Faust bekannt. Der weltbekannte Dichter und Naturforscher bezeichnete Leipzig einst sogar als Klein-Paris.

München, die bayrische Metropole mit Herz

München nennt sich selbst die Weltstadt mit Herz. Die bayrische Metropole ist mit 1,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Deutschlands und als Urlaubsziel sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen sehr beliebt. Sie gilt als Zentrum von Kultur, Politik, Wissenschaft und Medien. Laut dem Magazin Monocle war München 2018 sogar die lebenswerteste Stadt der Welt. Da ist es fast selbstverständlich, dass die bayrische Landeshauptstadt auch einen der erfolgreichsten Fußballvereine der Welt zu bieten hat. Den FC Bayern München.

Die Bayern sind mit 29 Meistertiteln nicht nur Rekordhalter in der Bundesliga, sondern mit 19 Titeln auch Rekordpokalsieger in Deutschland. Mit fünf Champions-League-Titeln und dem Gewinn aller möglichen Europapokale hat ein Klub wie der FC Bayern auch Anrecht auf ein prunkvolles Stadion. Die Allianz Arena ist seit 2006 die Heimat des Klubs und mit 75.000 Zuschauern eines der größten Stadien in Deutschland. Die Arena beeindruckt mit ihrer charakteristischen Fassade aus Luftkissen, die seit der Umstellung auf LED-Technik in 16 Millionen Farben leichten können.

In diesem Stadion finden auch Spiele der Euro 2020 statt. Deutschland will dann wieder um den Titel mitspielen. Bei Betfair findet man schon jetzt die Quoten dafür. Zum Stand vom 19. Juli zählt die DFB-Auswahl mit 8,00 wieder zu den Favoriten neben Frankreich (4,50), England (5,50), Belgien (7,00) und Spanien (8,00).

Auch abseits der Arena hat München einiges zu bieten. Besondere Highlights für die Besucher sind die Parkanlagen von Schloss Nymphenburg, die Frauenkirche, der Viktualienmarkt oder im Umland Schloss Neuschwanstein, der Starnberger See und die Zugspitze. Nicht zu vergessen ist laut Urlaubs-Check24 das Oktoberfest, das Jahr für Jahr Tausende Besucher aus aller Welt anlockt.

Berlin, die Heimat zweier Bundesligisten

b_450_450_16777215_00_images_link-kunden_brandenburger-tor-201939_1920.jpgDie Hauptstadt darf in dieser Auflistung natürlich nicht fehlen. Mit 3,65 Millionen Bewohnen ist Berlin die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands und seit dieser Saison gleich die Heimat zweier Bundesligisten. Neben der Hertha spielt nun auch erstmals Union Berlin im deutschen Oberhaus. Beide Stadien sind eine Reise wert. Unterschiedlicher könnten sie jedoch kaum sein.

Quelle: Pixabay

Das Berliner Olympiastadion wurde von 1934 bis 1936 für die Olympischen Spiele gebaut. Ursprünglich hatte es ein Fassungsvermögen für 100.000 Zuschauer. Bei den Spielen der Hertha beträgt die Kapazität 74.475 Sitzplätze. Markenzeichen sind die beiden 35 Meter hohen Türme am Eingangsbereich, zwischen denen die Olympischen Ringe aufgehängt sind. Das Stadion ist aufgrund seiner Größe nur selten gefüllt, aber allein aufgrund seiner Tradition eines der wichtigsten Stadien in Deutschland.

Das Stadion von Union, die Alte Försterei, fasst dagegen 22.012 Zuschauer. Im Gegensatz zur Heimstätte der Hertha ist es ein reines Fußballstadion, das bis 2020 auf knapp 34.000 Plätze ausgebaut werden soll. Hier wird Fußball noch gelebt. Da das Stadion zuletzt vor zehn Jahren modernisiert wurde, entspricht es noch nicht der vom DFB geforderten Kategorie 4. Das soll sich bald ändern, die Einzigartigkeit der Alten Försterei wird damit jedoch nicht verloren gehen.

Über Berlin selbst muss man nicht viel sagen. Die Bundeshauptstadt hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie unter anderem das Reichstaggebäude, das Brandenburger Tor, den Fernsehturm oder Schloss Charlottenburg. Ebenfalls empfehlenswert ist die Museumsinsel, die zum UNESCO-Welterbe gehört, der Kurfürstendamm und der Gendarmenmarkt. Wer nach Berlin reisen will, sollte sich viel Zeit nehmen.

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