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Wärmedämmung auch an der Ägäis- und Riviera?

Wärmedämmung auch in hiesigen Gegenden?

In Gesprächen mit hiesigen Bauunternehmern werden Sie sicherlich recht eindeutige Antworten auf diese Fragestellung erhalten, denn Sie werden kaum einen Neubau finden, der auch nur minimale Wärmedämmschichten aufweißt.

Allerdings wird der Bauunternehmer Ihnen bei der geplanten Baumaßnahmen sicherlich anbieten, eine Klimaanlage einzubauen, die auch zum Heizen genutzt werden kann. Damit ist für ihn das Problem gelöst.

Lassen Sie sich nicht beirren. Ein Haus oder eine Wohnung kann weder mit einer Klimaanlage ausreichend beheizt werden, noch kann sie im Sommer dauerhaft so weit heruntergekühlt werden, ohne immense Energiekosten zu produzieren, wenn auf Dämmung verzichtet wird. Und das gilt besonders in den heißen Sommern und nasskühlen Wintern an der türkischen Riviera.

Eine richtig gute Lösung ist allerdings nur im zweischaligem Mauerwerkssytem zu sehen, wo die Innenschale die Dämmwirkung und die Tragefunktion übernimmt und die Außenschale nur als Regenschutz und natürlich zur optischen Erscheinung des Hauses herangezogen wird. Wenn in die entstehende Hohlschicht dann auch noch Dämmaterial eingebaut wird, ist das spätere Wohnklima exzellent.

Materialien sind in ausreichender Vielzahl am türkischen Markt vorhanden. İn Annoncen der Zeitungen werden diese Materialien ausdrücklich beworben. Es liegt also bei İhnen und İhrer Umsetzungskraft, diese Dämmungen auch eingebaut zu bekommen. Der Einsatz dafür lohnt sich in jedem Fall.

Wenn zusätzlich noch das hier übliche einschalige Bauen mit Betonstützen und dem Ausfachen mit Hohlblocksteinen oder neuerdings mit Blähton- oder Leichtbetonsteinen geplant ist, wird die Wärmedämmung gerade zu zur Pflicht.

Rein technisch müssen wir zwei unterschiedliche Dämmaufgaben betrachten, die jedoch glücklicherweise mit gleichen Maßnahmen zu bewerkstelligen sind:

Sommerlicher Wärmeschutz

Im sommerlichen Wärmeschutz ist bei fast senkrechtem Sonnenstand natürlich besonders die Dachkonstruktion gefordert. Bei hier üblicher Bauweise ergeben sich im Dachbodenbereich nicht selten Temperaturen von 80 - 90 ° Celsius. Wenn zwischen Dachboden und Obergeschoss dann keine Wärmedämmung eingebaut ist, haben Sie im Deckenbereich immer noch 50 - 65° Celsius. Diese Temperatur kann kaum von einer großen Klimaanlage bewältigt werden, zumal ständig Wärme nachfliest. Schon 10 - 15 cm einer Dämmung auf der Zwischendecke wirken Wunder. Der einmal herunter gekühlte Raum bleibt kühl. Ist jetzt auch noch ein ausreichend großer Dachüberstand vorhanden, heizen sich auch die umgebenden Wände nicht mehr so stark auf. Besser wäre natürlich auch hier eine Dämmung oder zumindest ein zweischaliger Aufbau.

Natürlich noch besser ist der bereits wärmegedämmte Dachstuhl, durch den auch der Dachboden kühl bleibt und somit zusätzlich als Puffer zwischen Wohnbereich und Außen dient.

Winterlicher Wärmeschutz

Der winterliche Wärmeschutz ist mit den gleichen baulichen Maßnahmen zu erledigen, denn hier muss dafür gesorgt werden, das die in die Räume eingeleitete Wärme auch in diesen verbleibt. Hier zeigt sich dann sehr deutlich, ob im Mauerwerksbau oder mit Betonstützen gearbeitet wurde, die Betonstützen werden immer kalt und damit feucht sein. Das bedeuted Abfluss der teuren Wärmeenergie nach draussen.

Die verwendeten Porenbetonsteine sind schon eine wesentliche Verbesserung.

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