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Kurze Stippvisite zum Bamberger Weihnachtsmarkt

Kurze Stippvisite zum Bamberger Weihnachtsmarkt

Unser letzter Besuch in der historischen Altstadt anlässlich des Stadtfestes von Bamberg liegt nun schon wieder einige Monate zurück und so wollten wir die fortgeschrittene Adventszeit nutzen, uns auch den traditionellen Bamberger Weihnachtsmarkt, der seinen Ursprung Mitte des 19. Jahrhunderts hatte, anzusehen.

Am frühen Nachmittag ging es los, der Weg zum Parkhaus in der Innenstadt war noch bekannt.

Zunächst gingen wir in Richtung altes Rathaus, da wir den Weihnachtsmarkt im historischen Stadtkern oder an der Uferpromenade vermuteten, wo auch tatsächlich der erste Bamberger Weihnachtsmarkt im Jahr 1911 stattgefunden hatte. Als im Jahr 1970 mit dem Bau des zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) begonnen wurde, musste auch der Weihnachtsmarkt weichen, der in der Folge auf dem Maxplatz verlegt wurde. Aber dazu gleich mehr.

Schon am Beginn der Fußgängerzone in Richtung Obere Brücke stieg uns der Duft von Glühwein und Feuerzangenbowle in die Nase. Weihnachtlich festlich dekoriert gab es gut besuchte Verkaufsstände, die neben den beliebten Heißgetränken auch allerlei leibliche Köstlichkeiten anboten. Die tiefen Temperaturen des Nachmittags ließen zwar den Schnee vermissen, der für uns eigentlich zum Weihnachtsmarkt dazu gehört, sorgten aber dennoch für gute Stimmung bei allen Besuchern. Schnell wurde uns klar, dass wir uns in die falsche Richtung bewegten und so ging es auf der parallelen Unteren Brücke zurück in die Hauptgeschäftsstraße der Innenstadt "Grüner Markt".

Auch hier reichlich Stände, die eine Palette von leckeren Angeboten offerierten. So gab es neben dem Glühbier, dem weißen Glühwein auch Maronen und Crepesstände, die gut besucht waren. Auch einige Obst- und Gemüsestände boten ihre Waren feil, es ist wohl als eine Mischung aus Weihnachts- und Wochenmarkt am besten zu beschreiben. Je näher wir uns dem Maxplatz näherten, desto mehr Passanten mit ihren Trinkgefäßen waren auf der Straße. Eine wirklich gute Idee ist das Angebot von Leihbechern, die gegen Pfand an den Marktständen ausgegeben werden. Am Maxplatz selbst herrschte dichtes Gedränge, so gut besucht war der Platz mit seinen mehr als 70 Verkaufsständen, die zum Verweilen und zum Einkaufen einluden.

Im Jahr 1983 hatten die Marktkaufleute erstmals eine Großkrippe aufgestellt, die nach dem Modell eines fränkischen Bauernhofes entworfen wurde. Der Vorsitzende der Bamberger Krippenfreunde, Jakob Gerner, und die Schreinerei Montag aus Gaustadt hatten dieses Projekt realisiert. Weitere sehr schöne Krippen gibt es in den beiden Krippenpavillons zu sehen. Neben “klassischen” Weihnachtsartikeln wie Kerzen und Weihnachtsschmuck gibt es viele Schleckereien aus der Region. Lebkuchen, Früchtebrot und der Duft von Glühwein ziehen jedes Jahr tausende Besucher, wie auch heute, in die Bamberger Innenstadt.

Brita hatte uns erklärt, dass es auf dem Bamberger Weihnachtsmarkt auch eine ganz besondere Spezialität aus der Imkerei geben würde, heißen Honigmet. So machten wir uns Gang für Gang auf die Suche, bis endlich der Verkaufsstand für Honigprodukte gefunden war. Und tatsächlich schmeckte der heiße Honigmet einfach vorzüglich und war somit eine echte Alternative zu Glühwein und Feuerzangenbowle, noch dazu ohne Alkohol.

Wir setzten unseren Rundgang fort, entdeckten hier und da besondere Angebote, die auch zu dem einen oder anderen Kauf verführten. Sehr angenehm waren auch die verlängerten Einkaufszeiten der umliegenden Geschäftshäuser, so dass man ohne Zeitdruck noch ausstehende Weihnachtseinkäufe erledigen konnte. Kurz, ein lohnenswertes Besuchsziel ist der Bamberger Weihnachtsmarkt allemal. Marktkaufleute und Schausteller bemühen sich jedes Jahr aufs Neue, dass der Weihnachtsmarkt für alle Besucher ein besonderes Erlebnis wird. Trotz fehlenden Schnees.

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