
Straßburg ist Sitz zahlreicher europäischer Einrichtungen, unter anderem des Europarats, des Europaparlaments, des Europäischer Gerichtshofs für Menschenrechte, der Europäischen Bürgerbeauftragten und des Eurokorps. Aufgrund dessen versteht sich die Stadt als Hauptstadt Europas.
Die römische, aus einer keltischen Siedlung entstandene Vorgängersiedlung hieß Argentorate. Mittellateinische Namensformen wie Argentoratum und Argentina finden sich noch bis ins 16./17. Jahrhundert.
Das Radwege-Netz der elsässischen Metropole wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut. Die 2004 eingeweihte Brücke der zwei Ufer und die 2017 eingeweihte Straßenbahnbrücke über den Rhein sind die jüngsten von Radfahrern nutzbaren Rheinquerungen auf dem Gebiet der Stadt. In Straßburg kreuzt der ca. 1.230 km lange Radfernweg (Rheinradweg (EV15)), der durch vier Staaten vom Quellgebiet des Rheins in den Schweizer Alpen am Oberalppass bis zu seiner Mündung bei Rotterdam führt, den Radfernweg EV5 (Via Romea Francigena), der London via Rom mit Brindisi verbindet.
Straßburgs gut erhaltene historische Altstadt Grande Île, welche 1988 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, wird von der Ill, einem Nebenfluss des Rheins, umflossen. Die Cathédrale Notre-Dame (Straßburger Münster) ist das Wahrzeichen der Stadt, 1176–1439 erbaut im romanischen und gotischen Stil.
Dominiert von der Westfassade des Münsters, stehen am Münsterplatz (Place de la Cathédrale) zahlreiche, teilweise vier- bis fünfgeschossige Fachwerkhäuser im alemannisch-süddeutschen Stil. Charakteristisch sind die steilen Dächer mit bis zu vier Dachgeschossen. An der Nordseite des Münsterplatzes steht das bekannte, reich verzierte Haus Kammerzell.
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