Für das Christentum ist Antiochien von größter Bedeutung. Die Heiligen Petrus, Paul und Barnabas haben hier gewirkt und die Anhänger Jesu wurden hier zum ersten Mal Christen genannt.
Die Gründung des historischen Antochia geht vermutlich auf Seleukos I. Nikator zurück. Der General Alexanders des Großen war Begründer eines der Nachfolgereiche, nachdem das Alexanderreich zerfallen war. Der Name Antiochos taucht häufig unter den Nachkommen von Seleukos I. Nikator auf.
Von der einstmals mächtigen Handels- und Kulturmetropole der hellenistischen Welt ist nicht mehr viel übrig geblieben. Antakya verfügt über keine Eisenbahn und keinen Hafen.
Eine Verwaltungsfunktion, eine Garnison und der Straßendurchgangsverkehr zu den Levanteländern sichern der Stadt eine bescheidene Lebensgrundlage.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die vier bogige Brücke des Kaisers Diokletian (284-305) über den Asi sowie der französische Basar.
Südlich von Antakya liegt Harbiye - das antike Daphne - welches heute zu einem beliebten Ausflugsziel der Umgebung geworden ist. Besonders ein Steinmetz, der in Antakya arbeitet und ausstellt, ist den Weg wert. Der einzigartige Hain von Lorbeerbäumen, Eichen und Zypressen durch den eine Kaskade von Wasserfäden über die Felsen ziehen, lädt zum Verweilen ein. Nach der griechischen Sage wurde die spröde Nymphe Daphne von Apollo hierher verfolgt und von Zeus auf ihre Bitte hin in einen Lorbeerbaum verwandelt. Auch soll einst Kleopatra an diesem Ort geheiratet haben. Auf der Straße nach Amandag biegt man in Uzunbag hinter der Brücke nach Süden ab und folgt einer Staubstraße bis auf einen Berggipfel südlich des Musa Dag. Her erhebt sich die Basilika des heiligen Simeon Stylites d. J. der nach dem Vorbild seines Namensvetters (Qaalat Siman/St. Simeons in Syrien) sein Leben auf einer Säule an der Stelle verbrachte,wo heute die nach ihm benannte Kirche steht.
Etwa 30 km westlich liegt das Mittelmeer mit zahlreichen Buchten und Stränden.






