
Die alten Griechen beschrieben die Region an der Schwarzmeerküste als angsteinflößenden und barbarischen Ort fernab der zivilisierten Welt. Bekanntheit erlangte die Region durch die Sage von Jason und dem Goldenen Vlies. Im vierten Jahrhundert vor Christus wurde die Schwarzmeerküste durch Rivalitäten und Schlachten zwischen Athen und den Persern geprägt. Überbleibsel der christlichen und vor allem der griechischen Kultur im Schwarzmeerraum sind die zahlreichen orthodoxen Klöster, deren Überreste in verschiedenen Städten entlang der Küste und an Berghängen stehen.
Touristisch gilt die Schwarzmeerküste als Geheimtipp, da das Klima feuchter ist als in anderen Regionen der Türkei und numerisch weniger Besucher die Region erkunden. Dennoch locken eine vielseitige Flora und Fauna, menschenleere Strände und historische Stätten in die Region: In der Stadt Amasra, die auf einer Halbinsel liegt, kann man die Ruine einer byzantinischen Burg und die Fatih-Moschee erkunden. Des Weiteren gibt es ein historisches Museum. Traditionelle Holzarchitektur findet man im Ort Bartin, westlich von Zonguldak. Das sogenannte Erdbeerfest im Frühling lässt Besucher in die lokale Kultur des Ortes Einblicken. In der Gegend des kleinen Küstenortes Sile können diverse lange Sandstrände besucht werden. Der Uzungöl gilt als malerischer Bergsee mit Fischrestaurants an seinen Ufern.
Seit kurzem steigt die Popularität von Individualtourismus und nachhaltigem Tourismus in den Bergen. Dies gilt besonders für die Gebirgszüge des Kaçkar-Gebirges in der Schwarzmeerregion, die zum Wandern geradezu einladen.
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