alaturka

Im Topf um die Welt – Kulinarisches in Ferropolis

Im Topf um die Welt – kulinarisches Angebot in Ferropolis

Nach Abschluss unserer Outdoor Präsentation noch schnell einen Rundgang über das sich wirklich über die Halbinsel erstreckende Gelände von Ferropolis, so unsere Gedanken, stand dann zu unserer Überraschung noch ein weiteres High Light bereit: Im Topf um die Welt - Shakshuka.

Zunächst nur etwas verwundert, was es denn mit dem langen Stand aus Biertischen mit den vielen Gewürzen, Kräutern,  Gemüsen und Ölen auf den Van Days auf sich hatte, wurden wir schnell entsprechend aufgeklärt: Zur Produktpräsentation von Geschirr, Töpfen und Kochern und auch Weinen aus dem Saarland sollte n hier einige Gerichte von Passanten vorbereitet, gekocht und auch in lockerer Runde später verspeist werden.

Shakshuka – kulinarische Köstlichkeit aus Israel

b_450_450_16777215_00_images_leben_kulinarisches-2_shakshuka-ferropolis-1.jpgSo stand heute Abend das Gericht Shakshuka auf dem Programm, einer Speise aus pochierten Eiern in Tomatensoße, das vermutlich von maghrebinischen Juden nach Israel importiert und dann dort zu einer Art Nationalspeise wurde. Auch in Nordafrika ist das Gericht Shakshuka weit verbreitet. Das Gericht, das mitunter auch als israelisches Nationalgericht bezeichnet wird und dort vor allem zum Frühstück gegessen wird, stammt vermutlich ursprünglich aus dem nordafrikanischen Raum, wie Tunesien, Algerien und Ägypten. Eine eindeutige Herkunft ließ sich bisher nicht zuordnen.
Abgewandelte Formen sind auch in anderen Ländern verbreitet, wie zum Beispiel in der Türkei  das so genannte Menemen. In Spanien gibt es die Pisto, die ähnlich einer Ratatouille zubereitet und meist mit Spiegelei serviert wird, in Algerien wiederum die Chakhchoukha. Dieses Gericht wird ohne Ei, dafür aber mit Grieß, Lammfleisch, Auberginen und Zucchini gereicht.
Je nach Region variieren die hinzugegebenen Gewürze und die anderen Zutaten. Typisch allerdings ist das so genannte „verlorene Ei“, das – verquirlt – in die kochende Tomatensoße gegeben wird und je nach Geschmack dann hart oder weich gegessen wird.

Zur Zubereitung von Shakshuka

b_450_450_16777215_00_images_leben_kulinarisches-2_shakshuka-ferropolis-2.jpgEinen großen Esslöffel guten Öls in den Kochtopf geben und die gehackte Schalotte und den ebenfalls Knoblauch anschwitzen. Den Kreuzkümmel ebenfalls wenig später mit hinzugeben und anbraten, dann mit den gehackten Tomaten ablöschen und kurz aufkochen lassen. Jetzt die Kichererbsen unterrühren und leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn der Siedepunkt erreicht ist, die gewünschte Anzahl von Eiern aufschlagen und vorsichtig in das heiße  Gemenge hinein geben, so dass das Ei möglichst ganz bleibt und nicht zerfließt. Jetzt den Topfdeckel aufsetzen und etwas fünf Minuten ziehen lassen.
b_450_450_16777215_00_images_leben_kulinarisches-2_shakshuka-ferropolis-3.jpgWenn der Garpunkt der Eier erreicht ist, den Topf von der Flamme nehmen. In den Ländern Afrikas oder auch im Vorderen Orient wird gern Fladenbrot zu diesem Gericht gereicht. Wenn verfügbar, bitte das Brot von beiden Seiten goldbraun anbraten bis es durchgebacken ist und noch warm servieren.
Das Shakshuka auf die Teller geben und mit dem Fetakäse, den Avocado und den Kräutern nach Geschmack garnieren und genießen.

Bitte lesen Sie auch:

Ferropolis – schaurig schön in der Dämmerung und bei Nacht
Die türkische Küche und ihre Tradition

Deutschland

Kultur

Leben | Outdoor

Aktuell sind 360 Gäste und keine Mitglieder online