Pisidien

Auch der Name Pisidien stand in der Antikefür eine Region in Kleinasien, die sich geographisch zwischen der Küstenebene bei Antalya im Süden und den Seen beim heutigen Burdur nach Überquerung des Taurus erstreckte.

Im griechischen und lateinischem mit Pisidia bezeichnet, grenzte die Region im Osten an Lykaonien und Isaurien, im Süden an Pamphylien und Lykien und im Norden und Westen an Phrygien grenzte. 

In der zerklüfteten Berglandschaft des Taurus lebten die als sehr kriegerisch bezeichneten Bewohnern in den Orten wie Adada, Antiochia, Apollonia, Kremna, Sagalassos, Selge und Termessos. Die Pisidier oder auch Pisider konnten als wehrhaftes Bergvolk in der zerklüfteten Landschaft des Taurus weder von den Persern noch vonAlexander dem Großen besiegt und unterjocht werden. Aufgrund der Anlage ihrer Festungen, die wie Adlernester hoch oben im Gebirge lagen (siehe Termessos), war es für ihre Gegner fast unmöglich, Truppen so zu formieren, das die Pisider besiegt werden konnten. Allein vertragliche Regelungen waren für die Zugehörigkeit zu den Seleukiden und ab 188 vor Christus die Zugehörigkeit zum Königreich Pergamon verantwortlich. Im Jahr 39 vor Christus fiel Pisidien so an die Provinz Galatien und wurde durch die Römer im Jahr 25 vor Christus zur römischen Provinz Galatia ernannt. Nie allerdings waren römische Machthaber unumschränkte Herrscher über das Bergvolk, was sich auch im Erhalt der eigenen pisidischen Sprache wieder spiegelte.

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