Menu

alaturka

Afytos - einst Fischerdorf - heute touristisch attraktiv

  • Geschrieben von Portal Editor
Afytos - einst Fischerdorf - heute touristisch attraktiv

Auf der Suche nach einer Bäckerei, die ganzjährlich die leckeren Kourambie Kuchen anbietet, waren wir während der Internetrecherche auf Gkemitzis in Afytos gestoßen, der einen kleinen Öko-Laden betreibt und uns auch in sein Heimatdorf eingeladen hatte.

So waren nur einige kurze what´s up Nachrichten notwendig um unsere Sithonia Rundfahrt auch noch bis nach Kassandra auszudehnen.

Afytos liegt etwas abseits der Hauptstrasse, die an der Ostküste Kassandras nach Süden führt. Afytos, auch Athytos, liegt 75 Kilometer südöstlich von Thessaloniki und 45 Kilometer von der Hauptstadt von Chalkidiki, Poligyros. Die Strassen nach Afytos sind allerdings nicht besonders gut ausgeschildert. Man muss schon ein wenig schauen, um die richtige Ausfahrt zu erwischen. Wenn es Richtung Afytos geht wird es immer enger, im Ort selber ist es sehr eng denn vielfach sind die Strassen zu Einbahnstrassen oder Fußgängerbereiche geworden. Dazu kommt, dass hier relativ viel Verkehr herrscht. Viele Ausflügler wollen Afytos besuchen und auch die Busse scheuen nicht, in den engen Ort hinein zufahren. So waren wir auch wider besseren Wissens in die Fußgängerbereiche hinein geraten. Mit der südländischen Gelassenheit war das allerdings kein Problem.

Afytos - herrlicher Blick von den Restauranterrassen auf die Bucht von Kassandra

Auf die Frage des "Was gibt es in Afytos zu sehen", können wir nur sagen, dass die lohnenswerte Sehenswürdigkeit der Ort selbst ist, denn von Afytos aus ist ein herrlicher Blick auf die Bucht von Kassandra möglich, die auch toronische Bucht genannt wird.  Die engen Gassen in der alten griechischen Baukunst mit typischen Steinhäusern und die Steilküste eröffnen einen herrlichen Ausblick nach Norden und nach Süden. Dazu kommt der schöne Strand, an dem man Sonne und schöne Tage verbringen kann. Man sollte sich Zeit lassen, die Ortschaft zu erforschen. Nicht nur im Zentrum gibt es viel zu sehen, auch wenn man etwas nach außerhalb kommt, gibt es viel zu entdecken.

Zahlreiche Läden bieten weit mehr als touristischen Schnickschnack

In den Gassen im Zentrum von Afytos gibt es zahlreiche Restaurants. Zum einen wird einfache, aber gute griechische Küche angeboten, es gibt aber auch die Fast-Food Restaurants, die man in Chalkidiki überall findet. Pizza ist immer im Angebot. Die großen Fast-Food-Ketten sucht man hier glücklicherweise aber vergebens. Im Zentrum von Afytos gibt es zahlreiche Läden, die aber alle auf die Bedürfnisse der Touristen zugeschnitten sind.

Oben auf der Steilküste liegt der schöne Ortskern mit seinen Tavernen und Geschäften. Hier kann man wunderbar bummeln und sich die Zeit vertreiben. Man sollte aber nicht vergessen auch einmal einen Spaziergang durch die äußeren Bezirke zu machen, die ein wunderbares, von Touristen unberührtes Flair haben. Über eine Strasse oder eine Treppe erreicht man den Strand von Afytos. Er lädt zu baden und faulenzen ein. Zu Fuß ist es aber schon recht anstrengend vom Berg nach unten und wieder hinauf zu gehen.

Sehenswerte Kirche Agios Dimitrios und ethnographisches Museum

Auf dem Platz steht die Kirche Agios Dimitrios, die im Jahr 1857 gebaut wurden. Im Dorf gibt es ein ethnographisches Museum, das in den Jahren 1980 und wo Artefakte aus dem vergangenen Jahrhunderten Alltag gegründet wurde. Jedes Jahr am 15. August, ist das Dorf eine große Party zu Ehren der Gottesmutter Maria. Afytos hat eine reiche Geschichte, denn seit 3000 Jahren gibt es Siedlungsspuren. Es hatte einst sogar eine eigene Münzprägung, auf der der Kopf des Zeus dargestellt wurde. Hier soll auch der König von Sparta, Agisilaos im Jahr 361 vor Christus gestorben sein.

Aphytis schickte Flotte gegen die Perser

Das antike Aphytis war eine wichtige Stadt, die zu Pallene gehörte. Seine Flotte nahm an den persischen Kriegen teil. Die Stadt verlor allerdings wieder an Bedeutung und wurde erst im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Während des griechischen Unabhängigkeitskrieges kamen viele Revolutionäre aus dem Dorf, darunter Triantafyllos Garoufallou, Georgios Panagiotou und Anastassios Kiriazis.

Bemerkenswert sind auch die Quellen von Vrisitsa und Moudounou, aber die touristisch beliebtesten Anziehungspunkte sind eindeutig die weißen Sandstrände im Dorf, daneben die von Moudounou, Varkes und Liosi. An den Stränden gibt weitere schöne Restaurants, Pizzerien, Strandbars und Cafés.

Bitte lesen Sie auch:

Kalamitsi-Hafen, Tauch- und Badebucht auf Sithonia
Sithonia - Sandstrände am zweiten Finger von Chalkidiki

Deutschland

Kultur

Leben | Outdoor

Aktuell sind 426 Gäste und keine Mitglieder online