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Solin-Besuch bei Bralić´s zeigt Wohnwagennachwirkungen

  • Geschrieben von Portal Editor
Solin Wohnwagen Nachwirkungen

Es sind unvergessliche Tage die wir mit Robi und seiner Familie in Solin verbringen durften, nicht nur, dass wir in Robi einen exzellenten Gastgeber und Reiseführer gefunden hatten.

Nein, denn auch der so genannte Familienanschluss mit Frau, Kindern, Geschäftsfreunden und Freunden war trotz der wenigen Tage recht herzlich und tiefgründig geworden, was sich in kleinen Geschenken, dem gemeinsamen morgendlichen Kaffee aber auch in den Gespräch immer wieder zeigte.

Oftmals gibt es Enttäuschungen hinsichtlich der Kontakte via Internet, aber eben auch das genaue Gegenteil. Ein Geheimrezept? Nein, dass gibt es denn wohl nicht. Man muss halt bereit sein, auch die eine oder andere Enttäuschung von vorn herein mit einzuplanen, wenn man sich mit bislang unbekannten Menschen, noch dazu im "Ausland", treffen möchte. Nur wer dieses, nennen wir es Restrisiko einzugehen bereit ist, hat auch die Chance wirklich neue Bekanntschaften zu machen, aus denen sich nun einmal Freundschaften entwickeln. Was wir uns an die Stelle wirklich wünschen.

Schon die Emailkontakte im Vorfeld zeigten hinsichtlich der besprochenen Themen, das es grundsätzliche Übereinstimmungen gab, so waren wir natürlich auf das erstmalige, persönliche Zusammentreffen sehr gespannt. Trotz Familienwochenende war die Verabredung an einem Treffpunkt schnell geregelt, das eigene Betriebsgelände und damit unser Aufenthaltsort nach kurzer Anfahrt schnell erreicht. Es folgte eine kurze Einweisung in das Gelände, Strom und Wasser wurde bereitgestellt und Dusch- und Toilettenräume gezeigt. Wir waren sehr angenehm überrascht, als wir auch einen Schlüssel zur Produktionshalle erhielten. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Eine Vertrauensbasis, die man heute nur noch selten antrifft.

Unsere erste Nacht verlief denn auch sehr entspannt und ruhig, endet, wie immer um 7.00 Uhr auch wenn kein Wecker ertönte. Für 8.30 Uhr hatten wir uns im Betriebsgebäude zum ersten gemeinsamen Kaffee verabredet, bei dem wir auch Robi´s Frau sowie die weiteren Mitarbeiter in seinem Team kennen lernen sollten. Auch hier war gleich nach dem ersten Kennen lernen eine gewisse Basis gefunden, die sich kontinuierlich vertiefte., längst nicht mehr nur allein die Themen zu den Gründen unserer Anwesenheit. Wir erhielten uns über die so immens schlechte Olivenernte dieses Jahres genau so wie über neue Ideen im Tourismus oder zur Familie, kurz es gab immens viele Ansätze, die Grundlage der Gespräche waren.

Picture from AlmaAm dritten Tag unserer Anwesenheit lernten wir denn auch die beiden Töchter von Robi und Kate kennen, die ältere der Beiden namens Vemena (Venus) zunächst etwas zurückhalten, die jüngere der beiden aber sofort offen und auf Englisch: "Hello, wellcome, I am Alma". Das war doch mal eine Begrüßung. Schon kurz darauf gab es ein erstes Präsent der beiden Töchter in Form von zwei gemalten Bildern, die wir im Wohnwagen aufhängten.

Am folgenden Tag gab es gemeinsam mit der Belegschaft von Robi und Kate ein gemeinsames Essen, das von Robi´s Vater "aufgetischt" wurde. Typisch für die Region, wir werden uns um das Rezept noch kümmern. Überhaupt sollte es noch einige weitere kulinarische Überraschungen geben, nachdem wir tags zuvor schon in einem kleinen Lokal im Nachbarort herrlich zubereitete Bachforellen gegessen haben. Das besondere hier war die Panade auf der Haut sowie die eingefügten und mitgebackenen Mandeln, die dem Fisch ein tolles, bislang unbekanntes Aroma verliehen. Schnell war auch hier klar, wir werden wiederkommen müssen.

Am folgenden Tag gab es als Präsent ein kleines Päckchen, das wunderschön dekorierte, verschieden zubereitete Gebäckstücke enthielt, die mit allerlei Naturprodukten versehen herrlich dufteten und ... noch viel besser schmeckten. Das Aroma von Olivenblättern, Thymian und kandierten Zitronen und Orangen hatte auf die Backwaren einwirken können. Allein deshalb schon sollte es ein weiteres Zusammentreffen geben.

Nun sind wir bereits wieder einige Tage unterwegs und finden eine weitere Email im Postfach: zwei Bilder von Alma und Venus. Wir haben uns sehr gefreut, das wir in Erinnerung geblieben sind und deshalb kurz entschlossen diesen kleinen Text geschrieben, der auch irgendwie zur Vorweihnachtszeit passt. Hoffentlich sehen wir uns alle im Frühjahr gesund und munter wieder.

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