Hippophae Rhamnoides, Sanddorn & See Sanddorn

Hippophae Rhamnoides, Sanddorn, Wilder Eleagnus, See Sanddorn

Der Sanddorn gehört in die Familie der Hippophae, ein Busch oder kleiner Baum der reichlich gegabelt, dornig und im Winter seine Blätter verliert.

In der Regel ist derBusch oder Baum zwischen einem halben Meter und sechs Meter hoch, ganz selten mal bis zu 10 Metern. Seine Blätter sind lanzenförmig, 3 – 7 cm lang, schmal, alternierend, knotig, die Oberseite ist grau-silbrig. Die Samen und Knospen sind mit silbrig- und bronzefarbenen Federn bedeckt. Ihre Knospen, die von unterschiedlicher Größe sein können, haben eine kleine rundliche Struktur. Im Frühling, kurz bevor die Blätter sprießen, sind kleine gelbe Blüten zu sehen.

Hippophae Sorten gehören zu den Gruppen Hippophae rhamnoides und Hippophae Salicifolia, die beide in Europa und Asien gehandelt werden. Die natürliche Verbreitung der Pflanzen geht von Europa bis China. In der Türkei ist das natürliche Verbreitungsgebiet bis in Höhen von 2000 Metern und höher zu finden. 

Hippophae rhamnoides, die einen hohen Anspruch an ausreichend Licht stellt, ist auf ärmeren Böden mehr in buschiger Form als in Form eines Baumes zu finden; grundsätzlich seltener auf fetten Böden. Der Busch gedeiht auch leicht in bergig-steinigen Regionen, lediglich genügend Licht muss vorhanden sein. Hippophae rhamnoides ist auch gegen hartes Klima, heftige Seewinde und Salzwasser sehr resistent. Da der Busch ein ausgeprägtes Wurzelsystem entwickelt, ist er hervorragend zum Schutz gegen Bodenerosion geeignet.

Der wertvollste Teil der Hippophae rhamnoides Pflanze, der eine große Vielfalt an Inhaltstoffen aufweist, die in Speisen, in der Pharmaindustrie und im kosmetischen Bereich Anwendung finden, ist zweifelsohne seine Frucht: sie ist weich, wässrig aber sauer und hinterlässt einen unerwünschten Nachgeschmack im Mund. Die Früchte werden bei der Herstellung von Marmelade, Pfannkuchen, Fruchtsäften, Likören und Hautpflegemitteln verwendet. Es ist möglich, von den Blättern des Hippophae rhamnoides auch Tee aufzubrühen. Auch bei der Herstellung von Tierfutter, Fruchtfleisch und Saatgut kommen Teile der Pflanze zur Anwendung.

Durchgeführte Studien haben gezeigt, das diese Pflanze reichlich „verwertbare Nahrung“ enthält, das bedeutet, das die Verwendung ernährungsphysiologisch wertvoll, Schutz vor Krankheiten bietet und therapeutisch ist.

Hippophae rhamnoides Früchte beinhalten einen hohen Anteil an Polyvitaminen. Die Früchte sind reich an Kohlenstoffhydrat, Proteinen, organischen Aminosäuren und Vitaminen und damit unterstützen sie das Immunsystem. Sie werden Widerstand gegen Krankheiten wie Grippe und Erkältung aufgebaut. Es ist ebenfalls bekannt, das hautheilende Wirkstoffe zur Behandlung von Unregelmäßigkeiten der Haut vorhanden sind und sehr erfolgreich eingesetzt werden.


Es ist eines von drei Produkten, neben der Feige und der Olive, die den stärksten positiven Einfluss zur Zellerneuerung aufweist. 

Diese Pflanze wird schon im Epos von Gilgamesh erwähnt und ist damit immer in der Medizin angewendet worden. Auch zur Verköstigung von Armeen und von Pferden wurden die Beeren in der Vergangenheit eingesetzt.

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