Mission Monte Carlo 2026 – Ein Projekt nimmt Fahrt auf!

Mission Monte Carlo 2026 – Ein Projekt nimmt Fahrt auf!

Mission Monte Carlo – In zwei ersten Artikeln hatten wir bereits über das neue Projekt von Dr. Robert Krickl und seinen Oldtimer „Avis“ berichtet und langsam nimmt die geplante Tour nach Monte Carlo Fahrt auf:

„Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Wir halten unser Wort und werden die nationale Schuld begleichen“. Gemeint ist damit der 1926 leider gescheiterte Versuch aufgrund der Witterungslage, erstmals mit einem österreichischen Auto an der Rallye Monte Carlo teilzunehmen.

Mission Monte Carlo - Automarke Avis – Made in Austria

b_450_450_16777215_00_images_austria_vienna_mission-monte-carlo-02.jpgDa wir uns schon sehr lange kennen, bleiben wir in den textlichen Beschreibungen beim Vornamen Robert, denn es geht ihm dabei um weit mehr als nur um Fragen zur Nostalgie einer sich glücklicherweise wandelnden Industrie, zumindest ist China momentan weit voraus. Robert will auch zeigen, dass man „trotz ungünstiger äußerer Umstände etwas in der Welt bewegen kann.“ Eines seiner Ziele ist es, die Leistungen der vergessenen Pioniere aus der Motorenwelt wieder ins Bewusstsein zu rücken, auch um damit wieder Perspektiven zukünftiger Entwicklungen deutlich zu machen: „Wir werden die rot-weiß-rote Fahne in die Welt hinaustragen und zeigen, dass man zurecht stolz auf Technik ‚Made in Austria‘ sein kann“. Auch wenn heute die Kritik an der europäischen Automobilindustrie zurecht groß ist, denn wie lange noch will man an den umweltschädlichen Verbrennern festhalten. Der internationale Trend zeigt längst den Weg in die Zukunft auf. Nicht zuletzt deshalb setzt Robert auf eine breite Öffentlichkeit, nicht nur in Österreich.

Zwischenschritte zur Tourvorbereitung, Fahrzeugsegnung

b_450_450_16777215_00_images_austria_vienna_mission-monte-carlo-03.jpgNachdem die Restauration des Avis abgeschlossen war, soll auch eine Fahrzeugsegnung stattfinden, ein in Österreich noch immer stark verbreiterter Ritus, durch den in der katholischen und orthodoxen Kirche Fahrzeuge gesegnet werden, um für die Menschen, die sie gebrauchen, Schutz und Heil von Gott zu erbitten. Der Segen wird vom Priester oder Diakon durch das Segensgebet aus dem Benediktionale gespendet, dabei werden die Fahrzeuge oft mit Weihwasser besprengt. Bei der Segnung können die Fahrzeuge einem Schutzpatron unterstellt werden, bei Fahrzeugen ist der häufig gewählte Schutzpatron beispielsweise der heilige Christophorus, dies vorangestellt.

So nahm auch Robert mit seinem Avis für die „MissionMonteCarlo26“ an der traditionsreichsten Mobilitäts-Segnung Österreichs teil: Die Autoweihe in St. Christophen ist seit 1928 Wallfahrtsort der Kraftfahrer - der erste und älteste dieser Art in der Republik. Im Jahr 2026 wurde feierlich die 98. Ausgabe der Segnungen begangen, bei der Abt Dr. Pius Maurer vom Stift Lilienfeld speziell die Segnung von Oldtimern vornahm. Ehrfürchtig empfingen Team und Fahrzeug den Segen für die Fahrt - und standen im Umfeld für die zahlreichen Fragen der sehr vielen Anwesenden zur Verfügung. Es war eine wundervolle Veranstaltung in Stadtamt Neulengbach, für die wir uns bei der Geistlichkeit und kommunalen Organisation herzlich bedanken und an die wir uns immer gerne zurückerinnern werden, so Robert.

Avis – vom Ablaufplan zur Umsetzung der Mission Monte Carlo

b_450_450_16777215_00_images_austria_vienna_mission-monte-carlo-04.jpgIn unseren Vorgesprächen hatte Robert folgenden Zeitplan und Charakter der Fahrt vorgesehen: Nach aktuellem Stand wird es Ende August, in KW 35, in St. Pölten losgehen, gleich nach Wien und dann Brunn sodass die historischen Orte abgedeckt sind. Dann geht es mit etwa 200 km pro Tag nach Süden mit zumindest zwei öffentlichen Stopps pro Tag. Hier würden wir uns sehr freuen, wenn Leute vorbeikommen - natürlich sind da auch Oldtimer-Kollegen herzlich willkommen! Ob jemand dann zwischen den Stopps mitfährt ist zwar nicht geplant, aber nicht verboten. Fixpunkte auf der Strecke werden auf jeden Fall der RedBull-Ring (als Motorsportzentrum Österreichs) und Villach sein (wo 1926 die Aufgabe aufgrund des Schnees erfolgen musste). Dann geht es weiter nach Italien - dazu kann ich noch nicht allzu viel sagen, da hier noch Gespräche laufen. In Monaco wird es (in KW 36 - 37) einen offiziellen Empfang durch den ACM geben.

Schritt für Schritt – auch die Flyer sind fertig!

b_450_450_16777215_00_images_austria_vienna_mission-monte-carlo-05.jpgMittlerweile sind auch die Flyer für die MissionMonteCarlo26 gedruckt, die ab sofort bei den öffentlichen Auftritten des Fahrzeugs ausgegeben werden! Darauf ist nicht nur eine kleine Information über das, was man gerade gesehen hat sowie ein Link zur Informations-Webseite (und von dort zu den diversen Kanälen auf denen regelmäßig berichtet wird), sondern er soll gleich auch wieder historischen Wert schaffen: Auf der Vorderseite befindet sich ein mehrsprachig beschriftetes Feld, in dem man eintragen kann wann und wo man den Oldtimer sah (und dort auch diese Karte bekam). Damit kann man sich das nicht nur selbst besser merken, sondern es ist auch ein Zeitzeugnis, das in Zukunft einmal wertvolle Einblicke in unsere Zeit liefern kann.

Mittlerweile steht auch ein vorläufiger Zeitplan zu den Stationen der „Mission Monte-Carlo 26“ im August 2026 in Österreich:

(Änderungen vorbehalten, www.avis-werke.at informiert über den aktuellen Stand): 

25.08. 09:30 – 10:30 Uhr St. Pölten: Museum Niederösterreich (Kulturbezirk 5)

13:00 – 14:00 Uhr Wien: Auhof-Center (Albert-Schweitzer-Gasse 6, Parkplatz 5)

26.08. 08:00 – 08:30 Uhr Brunn am Gebirge: Raytech (Johann Steinböck-Straße 12)

09:30 – 10:30 Uhr Wr. Neustadt: Familie Fehrs Oldtimer Museum (Stadionstraße 36a)
11:30 – 12:30 Uhr Gloggnitz: Dr. Karl Renner-Platz
13:00 – 14:00 Uhr Semmering: Hochstraße 1
16:00 – 18:00 Uhr Niklasdorf: Zottler Mietwagen und Transporte (Brücklfeld 49)

27.08. 10:15 – 11:15 Uhr Unzmarkt-Frauenburg: Simon Hafnerplatz 2

12:15 – 13:15 Uhr Friesach: tba
14:30 – 15:30 Uhr Klagenfurt: Vorplatz Kramergasse
16:45 – 18:00 Uhr Villach: Birner Villach (Kärntner Straße 21-23)

28.-30.08. Red Bull Ring Classics Spielberg: Red Bull Ring Classics (Red Bull Ring Straße 1) 

Wenn das Wetter nicht wie damals im Jahr 1926 mit seinen Kapriolen aufwartet, sollte es 2026, also glatte 100 Jahre nach dem ersten Versuch Mission Monte Carlo gelingen und schon heute freut sich Robert und sein Team auf rege Teilnahme an den genannten Terminen.

Wir werden weiter berichten.

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