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Kite- und Windsurfen in der Bucht von Rewa

Kite- und Windsurfen in der Bucht von Rewa

Überall in Polen, wo es Segelzentren gibt, kann man als Urlauber auch Wind- oder Kitesurfen, so sind die großen Masurischen Seen genauso bekannt und beliebt wie auch die westliche Küste der Ostsee.

Der südliche und nördliche Rand der Insel Wolin bietet ebenfalls gute Bedingungen zum Windsurfen. Die Putziger Bucht gilt sogar als das beliebteste Revier für Surfer. Die Bucht ist vom Meer durch die 34 km lange Halbinsel Hel getrennt, so hat die Putziger Bucht eine Fläche von 104 Quadratkilometern und ist sehr flach und sandig. Es gibt durch den Schutz der Halbinsel kaum Wellen dort und meist sehr gute Winde zum Surfen, so dass auch semi-professionelle Surfer voll auf ihre Kosten kommen.

Speed, Freestyle und Bump & Jump vor Rewa

b_450_450_16777215_00_images_polen_rewa-gdynia_rewa-kitesurfen-1.jpgNeben der Halbinsel Hel ist der kleine Badeort Rewa wohl der beliebteste Spot zum Kite- und Windsurfen in Polen. Die 1 km lange und nur 20m breite Halbinsel, besser Sandbank, vor Rewa bietet immer eine spiegelglatte Seite in Lee und eine mit Chop in Luv. Dazu wehen vorherrschende West- und Ostwinde angenehm konstant, nur bei SW-S wird’s manchmal wirklich böig. Insgesamt ein perfektes Trainingsrevier, egal ob man auf Speed, Freestyle oder Bump & Jump im Kabbelwasser steht. Allerdings ist Rewa diesbezüglich längst kein unbekanntes Pflaster mehr, ganz im Gegenteil immer rappelvoll, hinzu kommen regelmäßige Events, Partys und Meisterschaften. Erfahrene Piloten können zur vier Kilometer nordöstlich gelegenen Sandbank ausweichen, die sich quer durch die Bucht bis fast nach Hel erstreckt.

Ausrüstung kaufen oder Ausleihen

Für den erfahrenen Profi hinsichtlich der Ausrüstung sicherlich keine Frage, natürlich besitzt er die komplette Ausrüstung. In Rewa auch für den Anfänger und Schüler gesorgt, denn es gibt einige Surfschulen, die natürlich auch Ausrüstung im Verleih anbieten. Wenn das die Lektionen erfolgreich gelernt, der Spaß am Surfen mit dem Kite erhalten geblieben ist, kann man sich die Ausrüstung immer noch kaufen. Sie besteht mindestens aus einem Board, dem Kite, der Bar mit Leinen und dem Trapez, bei Tubekites außerdem der Möglichkeit den Kite aufzupumpen. Meist wird hier eine Doppelhubpumpe eingesetzt.

b_450_450_16777215_00_images_polen_rewa-gdynia_rewa-kitesurfen-2.jpgDie größten Unterschiede bei den Ausrüstungsbestandteilen in Bauart und Größe, gibt es beim Brett, der Bar und dem Drachen. Hier kann die Ausrüstung an Körpergewicht und Könnensstand des Surfers sowie an unterschiedliche Wetterbedingungen, hier hauptsächlich der Windstärke, angepasst werden.
Bis etwa 2001 waren die den Windsurfbrettern ähnlichen Directional-Boards der dominierende Typ von Brett beim Kitesurfen. Ab dann wurden die den Wakeboards ähnlichen Twin Tips populärer.

Es wird zwischen verschiedenen Arten von Boards unterschieden: Derzeit hauptsächlich Twin Tips (TT; seltener Bidirectionals, kurz Bidies, genannt) und Directional-Boards und Foilboards. Alle Boardvarianten haben im Gegensatz zu Surfbrettern beim Surfen einen geringeren Auftrieb. Dieser entsteht erst hydrodynamisch durch die Fahrt über das Wasser. Dadurch erklären sich auch die kleineren Maße der Boards, die in Abhängigkeit von Könnensstand, Windstärke, Körpergewicht und Kitegröße zwischen 120 und 165 cm in der Länge und etwa 26 bis 52 cm in der Breite variieren. Seit Beginn des Kitesports gab es große Entwicklungssprünge. Mittlerweile sind Twin Tips am Markt verbreitet und werden von vielen Kitesurfern und den meisten Kitesurfschulen genutzt.

Die Kraftübertragung der Steuerbewegung der Füße auf das Brett erfolgt bei Twin Tips im Normalfall über Fußschlaufen. Es werden aber auch feste Bindungen eingesetzt. Andere Bretter wie Directional-Boards werden auch ohne Bindung oder Schlaufen gefahren.

Es lassen sich auch andere Merkmale unterscheiden wie Rocker ähnlich zu den Rocker Ski und das sogenannte Unterwasserschiff mit unterschiedlichen Formen, die ein unterschiedliches Verhalten bei Kabbelwasser bedeuten.

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