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Städtereisen und Attraktionen Zentralanatolien

Die Mevlana Kloster-Anlagen in Konya

Die Mevlana Anlagen

Aus der seldschukische Periode der türkischen Geschichte in Anatolien gehören die Mevlana Kloster-Anlagen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Konya.

1077 eroberten die Seldschuken Konya von den Byzantinern. Mit ihrer Herrschaft war die Grundlage zur Entwicklung der Stadt gegeben, die ihren Höhepunkt im 13. Jahrhundert nach dem Weiterzug der Kreuzritter erreichte. Die christliche Gemeinde konnte ihre Aktivitäten weiter entfalten. Der Neubau einer Georgskirche bei Konya ist überliefert. Konya war bis zum griechisch-türkischen Bevölkerungsaustausch 1923 der Sitz eines griechisch-orthodoxen Metropoliten. Das Wahrzeichen von Konya ist das Mevlâna-Kloster mit dem charakteristischen grünen Turm über dem Grabmal des islamischen Mystikers Celâeddin Rumi (1207- 73). Obwohl das Kloster in ein Museum umgewandelt wurde, ist es das Ziel von Pilgern aus der ganzen Türkei. Es gehört zu den wenigen Orten in der Türkei, in denen man Muslime und interessierte Touristen gleichzeitig antrifft.

Am anderen Ende der Hauptstraße von Konya, der Alâeddin Caddesi, liegt der so genannte Stadthügel. Er trägt, wie die Hauptstraße und die Moschee auf dem Hügel, den Namen des selçukischen Herrschers Alâeddin Keykûbad I. (1219-1236).

Die Alâeddin-Moschee gehört zu dem Typ der Pfeilerhallenmoscheen, der in der Türkei selten anzutreffen ist. Die zwei bekannten Medresen, frühere Koranhochschulen, Büyük-Karatay-Medresesi und die Ince-Minare-Medresesi, liegen nördlich des Alâeddin-Hügels. Beide Bauwerke sind ausgezeichnete Beispiele seldschukischerArchitektur, sie dienen heute als Museen.


Etwas abseits dieser Sehenswürdigkeiten liegt das Archäologische Museum. Besonders beeindruckend ist die Sammlung römischer Sarkophage. Dort sind aber auch die zwei Steine aufgestellt, die die Lokalisierung von Lystra und Derbe ermöglichten. Die St. Pauls-Kirche in der Nähe des Alâeddin-Hügels ist nur wenig bekannt. Italienische Ordensschwestern unterhalten dieses Gotteshaus. An die reiche christlicheGeschichte und Tradition von Konya erinnert ein Bild von Thekla mit der zahmen Löwin.

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