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Weinberge und Köstlichkeiten bei Naoussa

Weinberge und Köstlichkeiten bei Naoussa

Trotz der scheinbar Regen verkündenden, dunklen, manchmal fast schwarzen Wolken über Naoussa war unser Rundgang durch die Weinberge trockenen Fußes zu genießen.

Hin und wieder blitzte die Sonne durch die dunklen Wolken hindurch, wobei reflektieren Lichtflecken in der Landschaft entstanden.

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Fast einem römischen Wachturm gleichend, stießen wir auf dieses Turmgebäude, das einst einem osmanischen Grundbesitzer gehörte, der von hier aus die Arbeiten seiner Fachkräfte auf den Weinfeldern beobachtete. Auch von dieser Seite betrachtet, erinnert das Gebäude eher an einen Festungsturm denn einem Farmgebäude zur Überwachung der Weinbauern. Wer weiß, was den Erbauer einst zu dieser Architektur bewogen hat.

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Im Steinofen eingelassenes Gefäß zur Destillation von Grappa, der hier in Griechenland Tsipouro genannt wird. Nach dem Einfüllen der Rohmasse wird die Glocke aufgesetzt und mit dem Kühlgefäß verbunden.

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Hier die schematische Darstellung des Destillationsprozesses, die wir in der von uns besuchten Anlage vorfanden.

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Nach unserer Wanderung ging es zum Essen in ein Restaurant in ein kleines Dorf hinauf in die Berge. In Dorfmitte war diese kleine Kapelle unterwegs zu unserem Restaurant, um die Gäste mit ihrer Kunst zu erfreuen.

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Der Dorfplatz war zwischen engen und uralten Häuserzeilen über einen Höhenkamm zu erreichen, der rechts und links nur eine Häuserzeile erlaubte. Die Haustypen erinnerten stark an die osmanische Bauweise, die uns auch aus den alten Städten in der Türkei bekannt ist.

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Trotz fortgeschrittener Jahreszeit, immerhin fast Ende November, waren alle Außenplätze gut besetzt, was auf die Qualität des Restaurants schließen lies, und .... um es vorweg zu nehmen, wir wurden nicht enttäuscht.

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Nach dem Essen entschieden wir uns noch für einen kleinen Rundgang durch das Dorf, wo es eine Vielzahl interessanter Fachwerkgebäude gab, so auch dieses Haus, das aus gestapelten Steinen mit einer hölzernen Bohle als Ausgleichs- und Konstruktionsschicht bestand.

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Dieser Schuppen gleich nebenan ist eine hölzerne Fachwerkkonstruktion, die mit losen Gesteinsbrocken ausgefüllt wurden und einst mit Lehm verputzt, der im Laufe der Zeit ausgewaschen wurde.

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Leider wurde nicht immer auf die architektonisch richtigen Baustoffe geachtet, so das der Charakter des Dorfes doch teilweise verfälscht wurde. Die Betonstützen hier passen nicht zur Holzkonstruktion des Balkons. Schade!

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Ein Ausblick auf den Rand des Dorfes zu den umliegenden Hügeln .......

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und zurück zur Dorfmitte. Wir beschließen einen erneuten Besuch, dieses Mal zu früherer Stunde, so das wir bei Tageslicht fotografieren können.

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