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Auch eine gute Idee zur Gestaltung trister Betonwände

Auch eine gute Idee zur Gestaltung trister Betonwände

Es war eigentlich nur das Aufsuchen einer lokalen Apotheke, der uns auf einen mit Betonsteinen gepflasterten und mit Betonwänden eingefassten Parkplatz in Velbert in Nordrhein-Westfalen geführt hatte.

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Grau und trostlos anzusehen, eigentlich, trotz der kleinen Rasenflächen, der Bäume oberhalb der Betonmauer, wenn nicht bunte Farbkleckse die Szenerie aufgelockert hätte.

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Natürlich war unser Blick unmittelbar auf die vielen Wandbilder gerichtet, die hier auf Plattenwerkstoffen gemalt, die triste Betonfassade erheblich freundlicher zu gestalteten halfen.

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Eine nähere Betrachtung war angesagt! Unerlaubte Graffitiarbeiten, für viele Menschen ein Dorn im Auge, eine Verschandelung baulicher Strukturen? Und dann doch wieder auch gestalterisches Element heute oftmals trister Fassaden?

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Nein, ganz im Gegenteil. Hier waren Arbeiten eines lokalen Kindergartens als Initiative schönerer Fassaden platziert worden, die auf diese Art und Weise die triste Wandfläche gestaltete und parallel auch den Kindern einen "Wert" ihrer Arbeiten vermittelten.

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Wie wertvoll diese Platzierung der Bilder der jungen Künstler ist, wird wohl erst über die Jahre klar werden, wenn sie selbst einkaufen gehen werden und mit berechtigtem Stolz sagen können, das haben sie in ihrer Kindergartenzeit gemalt.

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Man hat ihre Werke nicht nur mit einem "oh, wie schön du das gemalt hast" bewertet, nein ganz im Gegenteil, die Wertschätzung erfolgt durch das Platzieren in der Öffentlichkeit, wo täglich viele Menschen vorbei gehen, manchmal sogar stehenbleiben in unserer heute so hektischen Zeit.

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Eine so simple Möglichkeit der Anerkennung von Leistung, die das Selbstbewusstsein der Kinder stärkt und noch dazu den tristen Beton verschönert. Tolle Initiative - Hut ab!

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