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Radeln Sie noch - oder Turtle´n Sie schon - Ausleihe

Radeln Sie noch - oder Turtle´n Sie schon - 2. Schritt Leihstationen

Es ist erst ein Jahr her, das wir im Rahmen unserer Messerundgänge während des Caravan-Salon Düsseldorf über den Mini-Caravan bzw. das B-Turtle der Firma GentleTent aus Wien berichtet hatten, was damals zu sehr starker Resonanz in den Medien und auf großes Interesse seitens der Besucher geführt hatte.

 

Ein Grund mehr, doch einmal nachzufragen, wie denn die weitere Entwicklung verlaufen ist. So vereinbarten wir ein Gesprächstermin mit Gernot Rammer, dem Entwickler der innovativen Zeltkonstruktionen an seinem Messestand. Klar auch, das es sicherlich wieder einige innovative Neuerung geben würde, so waren wir gespannt auf  das Zusammentreffen.

Dachzelt für Doppel-Kabinen-Pick-up Fahrzeuge

b_450_450_16777215_00_images_allgemeines_firmen_b-turtle-unterwegs-2.jpgUnd wir sollten nicht enttäuscht werden! Schon von weitem war der Pick-up mit dem sandfarbenem Zeltaufbau zu sehen, so großräumig der Zeltaufbau. Wobei sich das Grundkonzept des B-Turtle´s und des Roof auch hier wieder fand, eine 2,20 mal 1,40 Meter große Drop-Stitch-Matte als Basis, daran ansetzend der konstruktive Luftschlauch für das Schlafzelt auf der Basis eines Aluminiumprofils, das zur Befestigung auf dem Dachträgersystem genutzt wird. Soweit so gut und bekannt. Neu und wirklich gelungen ist der Ansatz und Übergang zur Ladefläche des Pick-up, wodurch sich ein großes Vorzelt ergibt, das zur Aufnahme einer Kompakt-Küche oder auch von Sitzmöbeln eignet. Entsprechend groß das Interesse der Messebesucher. Wir werden darüber getrennt berichten.

Aufbau von Leihstationen für den Mini-Caravan - B-Turtle Stationen

b_450_450_16777215_00_images_allgemeines_firmen_b-turtle-unterwegs-1.jpgInsgesamt - so Gernot Rammer im Gespräch - sei die Entwicklung des B-Turtle sowie auch der anderen Zelte sehr zufrieden stellend, teilweise fast zu schnell, da es aufgrund der vielen nach China abgewanderten Produktionsstätten in Europa oftmals schwierig ist, auch geringere Produktionszahlen fertigen zu lassen, denn natürlich sind die aufblasbaren Zelte sowie auch der Fahrradanhänger noch immer etwas außergewöhnliche Nischenprodukte. Allein die Fertigung des Fahrradanhängers aus zu verschweißenden, gebogenen Aluminiumrohrteilen ist nicht ohne, so gibt es nur noch wenige Produktionsfirmen in Europa, die sowohl das Know-how als auch freie Kapazitäten für Stückzahlen unter Containermenge (China) zu fertigen bereit sind.

So waren wir schnell wieder beim B-Turtle angelangt und damit auch bei einer weiteren Entwicklungsstufe, die sich aufgrund der vielen Nachfragen mittlerweile stark gefestigt hat: Ausleihstationen für das B-Turtle an relevanten Standorten, die neben der notwendigen Infrastruktur (Radwegenetz und Fahrradausleihe) auch über interessante Anfahrpunkte verfügen. Immer wieder waren die Fragen der Besucher nach dieser Ausleih- oder Erprobungstour aufgetreten, so das in Wien bereits Touren zusammen gestellt wurden, die dann mit dem Ausleih-Mini-Caravan abgefahren werden können, wobei der eigene Schlafplatz immer mitfährt.

Im Verlauf des Jahres auch durch die Präsentationen des B-Turtle während der verschiedenen Messen ist damit die Idee gewachsen, ein Netzwerk von Ausleihstationen zu entwickeln, die über das Internet bekannt gemacht, ein neues, bislang unbekanntes Reisekonzept per Fahrrad und Zeltradanhänger ermöglichen, gleich ob entlang bekannter Radrouten wie dem Donau-Radweg, dem Mosel-Radweg, entlang des Rheins, der Weser oder Elbe, Umrundung des Bodensees, um nur erste bekannte Radlerrouten zu benennen. Gerade erst, so Gernot Rammer, war ein Kunde des B-Turtle im Rahmen seines Urlaubs mit dem Radanhänger 3.400 Kilometer bis Südfrankreich unterwegs gewesen.

Ein neues Reiseprofil entsteht - B-Turtl Stationen zur Ausleihe

b_450_450_16777215_00_images_allgemeines_firmen_b-turtl-unterwegs-3.jpgMittlerweile gibt es erste solche Ausleihstationen in Österreich, der Schweiz und auch in Deutschland, so das man sich seitens der Firma B-Turtle stark mit dem Aufbau des Ausleihnetzwerkes beschäftigt, das natürlich für die Leihstationen (möglichst in der Fahrradausleihe aktive Firmen) eine Geschäftserweiterung und zusätzliche Aktivitäten bedeutet, die der Unterstützung zentral als Netzwerk benötigen, auch um den gegenseitigen Austausch voran zu bringen. So arbeitet man in Wien konzentriert an Konzepten, die den Betreibern bei der Etablierung dieses neuen Reiseprofils unterstützen sollen.

Sollte es unter den Lesern von alaturka.info also Personen oder Radausleihstationen geben, die Interesse am Aufbau eines solchen Ausleihnetzwerkes haben, so möge man sich bitte melden: info(ed)alaturka.info (Wir leiten die Anfragen entsprechend weiter). Wichtige Voraussetzung dafür ist die Kooperation in der Erstellung von Routenkonzepten mit interessanten Zielpunkten, die auch das Einbinden von Übernachtungsplätzen (nicht nur Camping-Plätzen), beispielsweise von Eko-Farmen  oder sonstigen interessanten Orten entlang der Routen enthalten sollten. Auch Konzepte und Ideen für teilgeführte Routen über mehrere Tage sind durchaus erwünscht. Hier ergeben sich vielfältige Möglichkeiten.

Ihr Interesse vorausgesetzt, melden Sie sich mit einer kurzen Vorstellung Ihrer Ideen!

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