Fethiye - Buchten und Berge - Airfest Ölüdeniz

Fethiye - Buchten und Berge - Airfest Ölüdeniz
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Fethiye liegt an einer fast schon magisch zu nennenden, wunderschönen Bucht, inmitten einer Vielzahl kleiner Inseln, verfügt über eine supermoderne und sehr geschäftige Marina am Rande der liebevoll restaurierten Häuser und des Bazars der Stadt.

Der antike Name der Stadt war „Telmessos“ und die ritterlichen Gründer der Stadt kamen von Rhodos. Die Ruinen der alten Johanniterfestung können auch heute noch auf dem Berg hinter der Stadt besichtigt werden. An den Berghängen hinter der Stadt ruhen lykische Edle in Felsengräbern, die in die Berge hineingehauen wurden und kunstvoll mit verzierten Backsteinen zugemauert worden sind.

Auf der Grundlage philologischer Forschung wird vermutet, dass der Ort an der geschützten Bucht bereits ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. bewohnt wurde. Einen Beweis indes gibt es dafür nicht. Erstmals erwähnt wurde die Stadt unter dem Namen Telmessos im 5. Jahrhundert v. Chr. als Mitglied des attisch-delischen Seebundes. Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. stand sie unter lykischer Herrschaft. Telmessos bildete zusammen mit der etwa 18 Kilometer nördlich in den Bergen bei Üzümlü gelegenen heutigen Ruinenstadt Kadyanda die westliche Grenze des antiken Lykischen Städtebundes.

Bei dem Feldzug Alexander des Großen nahm dessen General Nearchos die Stadt im Jahr 334 v. Chr. ein. Nach Alexanders Tod fiel sie in den Herrschaftsbereich der Ptolemäer. Mit der Niederlage Antiochos III. im syrisch-römischen Krieg wurde Telmessos 190 v. Chr. Teil des Königreichs Pergamon, 137 v. Chr. fiel es an Rom. Im 8. Jahrhundert wurde die nunmehr byzantinische Stadt zu Ehren des Kaisers Anastasios II. in Anastasiopolis umbenannt.

1284 eroberten die Menteşe Beyliği die Stadt. 1424 fiel sie unter Osmanische Herrschaft, durch die ihr der Name Meğri, in der Bedeutung von Ferne Stadt, gegeben wurde. Doch auch die Johanniter, die von 1310 bis 1530 auf Rhodos ihren Sitz hatten, beanspruchten die Stadt mehrfach. Sie bauten auf der Akropolis eine Kreuzritterburg, deren Ruinen heute noch weithin sichtbar sind, und nutzten die vor gelagerte Insel Şövalye Adası als Stützpunkt ihrer Kreuzfahrerflotte. Der Name ist aus dem französischen Wort chevalier (Ritter) abgeleitet.

Nach dem Ersten Weltkrieg war Fethiye zwischen dem 11. Mai 1919 und dem 20. Juni 1920 unter italienischer Besatzung. 1924 mussten die griechischen Bewohner, die bis dato den größten Teil der Bevölkerung ausmachten, im Rahmen Völkeraustausches durch den Vertrag von Lausanne die Stadt verlassen, wie unter anderem auch die Griechen im benachbarten Kayaköy. Sie ließen sich in Griechenland nieder, vor allem im Ort Nea Makri in Ostattika.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 zerstörte am 25. April 1957 den größten Teil der Stadt, sechzehn Menschen wurden getötet und fast hundert verletzt. Bereits 1856 war die Stadt von einem starken Erdbeben betroffen. Im August 2004 und im Juni 2012 kam es ebenfalls zu beachtenswerten Beben mit einigen Verletzten und Schäden.

Für diejenigen unter Ihnen, die das Schwimmen und das Sonnenbaden stark bevorzugen, sind die Strände von Belcegiz und der Insel Sovalye zu bevorzugen. Erfreuen Sie sich an den wunderschönen Buchten und dem kristalklarem Wasser vor der unzerstörten Kulisse der Bergmassive. Die Gasthäuser von Belcegiz werden Sie mit exzellentem Komfort und all den Vergnügungen versorgen, die Sie von Ihrem Ferienort erwarten. Die Bucht hat eine traumhaft zu nennende Form und wird auch als das von Gott gegebene Paradies auf Erden bezeichnet. Ganz in der Nähe und mindestens so bekannt liegt Ölüdeniz, die blaue Lagune, berühmt für den langen natürlichen Sandstrand und das kristallklare blaue Wasser.

In den letzten Jahren ist das Fall- und Gleitschirmfliegen vom nahe liegenden Berg Babadagi als Freizeitbeschäftigung immer bekannter geworden. Über die Buchten zu gleiten ermöglicht völlig neue Perspektiven und damit unvergessliche Eindrücke der Umgebung von Fethiye. Nicht zu vergessen sind auch die vielen verschiedenen Offerten für Camping und Picknick in der unmittelbaren Umgebung.

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