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Koman Stausee - interessante Fahrt zu den Bergbauern

  • Geschrieben von Portal Editor
Koman Stausee - abenteuerliche Fahrt zu den Bergbauern

Die Fährfahrt über den Koman Stausee (albanisch: Liqeni i Komanit) dauert normalerweise rund zweieinhalb Stunden und ist wegen der Passagen zwischen den hohen Felswänden und durch die engen Schluchten der Albanischen Alpen bei Touristen zunehmend beliebter.

Schon zu Beginn unserer Tour über den Koman Stausee hatten wir einige Farmen gesehen, die in der Abgeschiedenheit der Täler ihr einsames Dasein tristen, kleinere Boote bringen Personen und Waren auch zu den abgelegenen Dörfern, die oft weit entfernt und hoch über dem See liegen, aber nur übers Wasser erreichbar sind. So sprachen wir am Campingplatz Legjenda auch über die dortigen Bergbauern und waren sehr interessiert, als wir erfuhren, das ein Zwischenstopp möglich ist, um eine solche Farm und deren Umgebung zu besuchen.

So machten wir uns also erneut auf den Weg nach Koman, nutzten dieses Mal allerdings die Personenfähre über den See. Unterwegs hält die kleine Fähre immer mal wieder an und lässt Menschen und Waren an oder von Bord, die dann nach und nach in den Bergen verschwinden. So kam unterwegs ein Händler mit seinem Boots längsseits und hängte sich an die Fähre an, um selbst den Treibstoff zu sparen. In seinem Boot lag das für ihn wohl wichtigste Objekt seines Geschäfts, eine Waage.

Wenig später waren wir am Zwischenziel unserer heutigen Tour angekommen, einer Farm, die sich neben dem Anbau von Obst und Gemüse mit dem Anbau von Mais und Heu für das Vieh beschäftigte. Auch einige Reben mit Wein gab es hier. Wir wurden sehr gastfreundlich aufgenommen, konnten sehr lecker essen, wobei besonders der Schafs- und Ziegenkäse zu erwähnen ist, konnten uns die Farm und deren Umgebung ausgiebig anschauen, bevor wir dann etwa 4 Stunden später wieder von der zurück fahrenden Fähre an Bord geholt wurden.

Ziel der Farmer ist es auch, sich für den Wander- und Outdoortourismus zu öffnen. So gab es gar einige Gästezimmer, die gern auch Wanderern angeboten werden. Sollten Sie selbst Interesse am Besuch einer Farm verspüren, vielleicht sogar auch deren Umgebung in absoluter Natur erkunden wollen, wenden Sie sich bitte an die Platzverwaltung Camping Legjenda, die gern vermittelnd unterstützen.  

Später berichtete und ein Mitfahrer, dass hier auf einigen Farmen, auch wegen der  Unzugänglichkeit der Berge von den Bauern Marihuana angebaut wird, dass dann nach Europa geschmuggelt werden würde. Zwar haben wir keine solchen Felder gesehen, aber ....

In jedem Fall war es eine wunderbare Erfahrung, die wenigen Stunden auf der Farm zu verbringen. Nicht nur wegen des Essens, das komplett auf der Farm produziert wurde, ohne jeglichen Kunstdünger oder sonstige Zugaben - einfach lecker und natürlich. Und niemand nahm das Wort ökologischer Landbau in den Mund.

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