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Wasserskiliftanlage ermöglicht Wakeboarding auf der Donau

Wasserskiliftanlage ermöglicht Wakeboarding auf der Donau

Der morgendliche Spaziergang entlang der Neuen Donau vom Campingplatz Neue Donau hatte uns über die Fußgängerbrücke unterhalb der A 23 über den Seitenarm Neue Donau auf die Donauinsel gebracht, die wir in entgegen gesetzter Richtung mit ihren Strandabschnitten und Cafes ja schon erkundet hatten.

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Auch in entgegen gesetzter Richtung gibt es Strandabschnitte, die nicht nur zum Baden in der Neuen Donau einladen, wie wir wenig später sehen sollten, denn erste Besucher betätigten sich sportlich aktiv in einer Wasserskiliftanlage.

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Anders als ein Skilift hat ein Wasserskilift aber nicht einen Höhengewinn zum Ziel, sondern die gezogene Person mit der zum Wasserskilaufen erforderlichen Geschwindigkeit waagerecht über die Wasseroberfläche zu bewegen.

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Die Wasserskiseilbahn wurde Anfang der 1960er Jahre von Bruno Rixen erfunden und zur Marktreife entwickelt.

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Zu seinen Erfindungen zählen der Start im rechten Winkel zum Umlaufseil, wodurch der startende Läufer sanft beschleunigt wird, ohne dass die Geschwindigkeit des Umlaufseils verringert wird.

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Auch das doppelte Umlaufseil gehört zu seinen Erfindungen, wodurch die Anforderungen des Wasserski-Sports erfüllt werden können, wie beispielsweise hohe Geschwindigkeit und hohe Querkräfte beim Slalomlaufen.

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Die erste kommerziell betriebene Wasserskiseilbahn wurde 1966 im Mittelmeer vor Benidorm in Spanien errichtet. Heute gibt es weltweit etwa 363 Wasserski- und Wakeboardseilbahnen, darunter sind 112 Zwei-Mast-Systeme in 48 Ländern.

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Der Wasserskilift ist in Form eines geschlossenen Rundkurses aufgebaut. Ein Elektromotor treibt mittels Seilscheiben zwei endlose, parallel übereinander angeordnete, etwa 350 bis 1000 Meter lange Drahtseilschleifen an, die etwa acht bis neun Meter über der Wasseroberfläche horizontal in einem vier-, fünf- oder sechseckigen Kurs über das Gewässer führen.

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Die beiden parallelen Umlaufseilschleifen sind etwa alle 80 Meter fest mit einem an beide Seile an geklemmten Mitnehmer verbunden, an dem letztlich die Zugleinen eingehängt werden.

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An diesen Zugleinen, an deren Ende sich ein Haltegriff befindet, hält sich der Wassersportler fest. Die Wasserskifahrer starten im Stehen oder im Sitzen von einer Rampe und werden allmählich auf die Geschwindigkeit des Umlaufseils beschleunigt.

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Die Geschwindigkeit des Umlaufseils einer derartigen Anlage kann stufenlos bis zu 60 km/h heraufgeregelt werden. Die Geschwindigkeit wird in Abhängigkeit zum jeweils gefahrenen Sportgerät eingestellt.

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Mit einem Wakeboard ist eine Geschwindigkeit oberhalb von 40 km/h kaum fahrbar, mit einem Monowasserski sind hingegen auch 58 km/h möglich. Dabei können die Läufer durch Slalomfahrten Geschwindigkeiten von über 120 km/h erreichen.

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