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Trotz Nieselregen - Bremens Weihnachtsmärkte - Klasse

Trotz Nieselregen - Bremens Weihnachtsmärkte überzeugen

Einmal mehr führte unser Weg in die Hansestadt Bremen an der Weser, die mit ihrem romantischen Weihnachtsmärkten und dem fast schon dazugehörigem Mittelaltermarkt jährlich tausende Besucher aus aller Welt anlockt.

So hatten wir uns mit erneut mit Laura und Torsten im Bremer Stadtzentrum verabredet, um kurz vor Weihnachten, bei zwar regnerisch grauem Wetter, die Bremer Weihnachtsmärkte aufzusuchen, allen voran natürlich den Weihnachtsmarkt am Marktplatz in der Innenstadt. Zunächst sollte es allerdings zu einem alternativen Weihnachtsmarkt gehen, der von Betreibern einer Bremer Szene-Kneipe initiiert wurde, leider zunächst aber noch geschlossen war.

Inmitten der Bremer Altstadt und vor der Kulisse des Alten Rathauses im Stil der Gotik und Weserrenaissance findet der Historische Weihnachtsmarkt Bremen statt. Direkt gegenüber liegen der Schütting und fast in den Markt eingebunden der Bremer Roland. Zur rechten und zur linken Seite befinden sich der Bremer Dom und die berühmte Bronzeplastik der Bremer Stadtmusikanten, die zumindest jeder erstmalig nach Bremen Reisende berührt haben sollte. In dieser besonderen Kulisse findet der stimmungsvolle Bremer Weihnachtsmarkt seit Jahren statt. Er bietet seinen Besuchern über 170 festlich dekorierte Buden und Stände in wahrhaft romantischer Beleuchtung. Der Bremer Weihnachtsmarkt gilt als einer der schönsten im Lande.

Die Besucher finden auf dem Weihnachtsmarkt Bremen ein fantastisches Ambiente mit Lichterketten, Kerzen- und Fackelschein sowie viele traditionelle und kulturelle Attraktionen. Mit handgeschnitzten Krippen und Weihnachtspyramiden stimmt der Weihnachtsmarkt in Bremen unvergesslich auf die Festtage ein. Über allem liegt der süße und würzige Duft von Bratäpfeln, frischen Gebäcken und dampfendem Weihnachts- bzw. Glühwein.  Besonders beliebt ist die Verbindung von Besuchen eines der zahlreichen weihnachtlichen Orgelkonzerte oder Krippenspiele mit einem ausgiebigen Bummel über den schönen Bremer Weihnachtsmarkt.

Direkt im Anschluss an den Markt schlenderten wir durch die Böttcherstraße in Richtung Schlachte, nicht ohne für einige Minuten auch dem Glockenspiel zu lauschen, dass wie immer etliche Besucher in ihren Bann ziehen konnte. Wenige Schritte später hatten wir das Weserufer erreicht und damit den beliebten Markt "Schlachte-Zauber".

Im Dezember findet neben den traditionellen Weihnachtsmärkten der bekannte und beliebte Schlachte-Zauber an der Weserpromenade statt. Unzählige Darbietungen rund um die mittelalterliche Historie, den Winter und das maritime Leben sind hier in teilweise märchenhaften Buden zu bestaunen. Das traditionelle Handwerk wird kunstfertig präsentiert und in den mittelalterlichen Schankstuben des historischen Freibeuterdorfes können sich die Besucher bei kräftigenden Speisen und Spezialitäten wie gebratenem Fleisch und Fisch sowie heißen Cocktails auf die blaue Stunde einstimmen. Zur Dämmerung wird nämlich die Schlachte in märchenhaft blaues Licht getaucht.

Auch wir suchten eine dieser Buden auf, nicht zuletzt um einen weißen Glühwein zu genießen und noch ein wenig vorweihnachtliche Atmosphäre zu genießen, bevor es dann während des Rückwegs noch einmal im alternativen Weihnachtsmarkt einzukehren galt. Aus Brettern, alten Paletten zwei osmanischen Zelten hatte man hier eine komplett andere Ausrichtung eines Weihnachtsmarktes geschaffen, der uns sehr angesprochen hat. Eine interessante Alternative mit hoffentlich so enthusiastischen Betreibern, das das Konzept beibehalten wird. Ist nicht allein der alternative Weihnachtsbaum im Einstiegsfoto schon ein Hingucker?

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