An den Meteora Klöstern - Blühende Flora in Kastraki

An den Meteora Klöstern - Blühende Flora in Kastraki

Nach unserer Ankunft in Kastraki war noch Zeit für einen kleinen Rundgang durch den Ort, wo wir die Blütenpracht an Wildblumen aber auch in einigen Gärten bewunderten.

Die Flora oder auch Pflanzenwelt des Ortes Kastraki zeigte eine wirklich bunte Palette an Pflanzen-Arten der Region, die durchaus eine systematische Beschreibung in ihrer Gesamtheit lohnen würde. Übrigens leitet sich die Bezeichnung Flora vom lateinischen Namen Flora, in der römischen Mythologie die Göttin der Blüte, im Besonderen der Getreideblüte, ab.

Ihre Verehrung soll durch den Sabinerkönig Titus Tatius in Rom eingeführt worden sein; nach anderen soll Numa Pompilius für sie einen Flamen Floralis eingesetzt haben. An ihrem Fest (Floralia) schmückte man die Wohnungen und sich selbst mit Blumen, die Frauen kleideten sich entgegen der üblichen Sitte in bunte Farben, und Gesang, Tanz und Tafelfreuden füllten die Festzeit. Nach dem Ersten Punischen Krieg kamen auch eigene Spiele der Flora im Zirkus auf, die vom 28. April bis 3. Mai stattgefundenen ludi florales, bei denen statt der wilden Raubtiere so genanntes Niederwild, d. h. Hasen, Rehe etc., getötet wurde.

Flora hatte in Rom zwei Tempel, einen auf dem Quirinal, den anderen in der Nähe des Circus Maximus. Die Künstler stellten die Flora einer griechischen Frühlingshore ähnlich dar, als blühende, blumengeschmückte Jungfrau. Unter den plastischen Darstellungen ist die so genannte Farnesische Flora am berühmtesten, eine überlebensgroße Marmorfigur, die sich heute im Archäologischen Nationalmuseum von Neapel befindet.

Bei Ovid wird sie mit der ansonsten nicht belegten griechischen Nymphe Chloris gleichgesetzt: „Und während sie sprach, hauchte sie Frühlingsrosen aus ihrem Munde: Chloris war ich, die ich Flora genannt werde.“

Wir waren einfach nur sehr angetan, zumal auch die Gebäude sich sehr harmonisch in das Gesamtbild des Ortes Kastraki einfügten.

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