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Himmlisches Vergnügen aus Frucht, Sahne und Yoghurt

  • Geschrieben von Portal Editor
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Auch wenn es zwischenzeitig schon wieder etliche graue Wolken am Himmel über dem Neckar gibt, so waren die letzten Tage doch herrlich sommerlich, zwischendurch fast schon heiß zu nennen.

Neben herrlichen Fahrradtouren und entspannenden Spaziergängen entlang des Neckars hatten wir auch die Möglichkeit zum Probieren einiger spezieller Speisen der Region, die uns im ersten Augenblick schon allein aufgrund ihrer Namensgebung nicht vollständig klar waren. Als Beispiel sei an dieser Stelle nur die "Rote Wurst" genannt, die hier auf keinem Grillteller fehlen darf, hinter der sich eine gegrillte Bockwurst regionalen Ursprungs versteckte, die hierzulande tatsächlich gegrillt, weiter im Norden allerdings überwiegend im heißen Wasser erwärmt wird. Man lernt halt ständig dazu.

Nach einem solchen Grillfest servierte uns Heidi eine schon in der Schüssel äußerst interessant aussehende Nachspeise, die uns dann wenig später hervorragend mundete: Eine Mischung aus geschlagener Sahne, Yoghurt und Früchten. Sicherlich so oder vergleichbar auch in anderen Regionen bekannt. Natürlich fragten wir umgehend nach einer Rezeptur, die nur mit einem leichten Schulterzucken beantwortet wurde. Für langjährige Experten in der Küche sicherlich keine große Aktion, wir fragten trotzdem noch einmal nach. Heidi lies sich erweichen und schilderte uns Bestandteile und Vorgehensweise:

Man besorge sich möglichst frische Früchte, in unserem Fall waren es Himbeeren, die zur Frischeerhaltung und auch aufgrund der Kühlung in der Sahne und im Yoghurt durchaus gefroren sein dürfen. Gerade bei heißen Tagestemperaturen sind es die kalten Früchte, die zum eisartigen Charakter der Nachspeise beitragen. Man benötigt weiterhin Sahne, Yoghurt, wer möchte etwas Vanillinpulver und die besondere Zugabe von Heidi: Original Baiser  Meringe (natürlich funktioniert es auch mit anderen Baiser´n oder halt selbst Gemachten: Baiser ist eine süße Masse aus Eischnee und Zucker, die im Ofen getrocknet wird).

Baiser wird auch Spanischer Wind oder Meringue / Meringe genannt und ist ein Schaumgebäck aus gezuckertem Eischnee oder Aquafaba. Baisers werden bei etwa 100 °C für ein bis zwei Stunden mehr getrocknet als gebacken und sollten weiß bis blassgelb bleiben. Aber nun zurück zum Dessert.

Die Sahne wird fest geschlagen und dann im Yoghurt unter gerührt. Auch ein Teil der Früchte, der durchaus auch püriert sein kann, wird der Mischung hinzugefügt und vorsichtig untergerührt. Gerade die fruchtig-roten Streifen geben dem Dessert ein tolles Aussehen. Jetzt werden die ganzen Früchte hinzugefügt und unter gehoben und in die Kühlung zu stellen.

Als es dann an der Zeit für das Dessert war, verschwand Rainer für kurze Zeit im Garten, um einige Blätter Zitronenmelisse zur Dekoration zu besorgen, die ohne Bedenken mit verzehrt werden können, ja sogar noch zur Geschmacksverstärkung des Desserts beitrugen. Es war einfach köstlich. Und so einfach.

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