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Sithonia - auch im Spätherbst und Winter wunderschön

  • Geschrieben von Portal Editor
Sithonia - auch im Spätherbst noch wunderschön

Wieder einmal waren wir in Richtung Sithonia unterwegs, hatte uns doch der Sonnenschein Mitte November dazu verleitet, den mittleren Finger der Halbinsel Chalkidiki nochmals aufzusuchen.

Und auch wenn uns nicht mehr nach Baden zumute war, sollten wir doch noch von einigen "mutigen" Badegästen überrascht werden, denen auch die doch kühleren Wassertemperaturen durchaus zu gefallen schienen.

Sithonia ist erst viel später als Tourismusgebiet erschlossen worden als Kassandra, der erste Finger, auf dem teilweise riesige Hotelburgen für Menschenmassen im Sommer sorgen. Die Hauptgründe für die späte Entwicklung lagen vor allem an der fehlenden Infrastruktur. Heute ist diese zwar vorhanden, man baut den Tourismus auf Sithonia aber nicht so brachial aus, wie es auf Kassandra in den 1970er Jahren der Fall war.

Sithonia - facettenreiche Landschaft und dörfliche Strukturen

Heute legt man Wert auf kleinere Hotelanlagen, die sich noch dazu in die Landschaft Chalkidiki einpassen. Bausünden sind wohl gerade deshalb weitgehend unbekannt. Dazu gilt Sithonia als der ruhigere Finger, so steht Sithonia für den Langzeit-Familienurlaub in ruhiger, entspannter Athmosphäre, laden einsame Buchten zum Baden aber auch Pfade zum Wandern in herrlicher Umgebung ein.

Der Hauptort auf Sithonia ist Nikiti. Er liegt nicht direkt an der Küste, ist mehr ein Ort zur Versorgung der Bevölkerung und der Verwaltung. An der Küste bei Nikiti mit seinem Strand ist ein komplett neuer Ortsteil mit Hotels und Geschäften für die Touristen entstanden.

Nèos Marmaras - Ausflugsschiffe zu den einsamen Stränden

Der zweite wichtige Ort ist Nèos Marmaras, ebenfalls an der Westküste Sithonias gelegen. Hier ist ein Touristenort entstanden, der schon fast städtischen Charakter hat. Es gibt einen Hafen, von dem die Ausflugsschiffe zu den einsamen Ständen fahren und einen großen Bereich mit Geschäften und Tavernen.

Im Norden etwas landeinwärts liegt die dritte Stadt Agios Nikolaos. Ähnlich wie Maramaras im Westen hat sich Sarti an der Ostküste zu einem annehmbaren Touristenort entwickelt. Das traditionellste Dorf ist immer noch Sykia, das kaum vom Tourismus lebt und so noch ursprünglich geblieben ist.

Toroni - Badebuchten mit Stellplätzen und antike Ruinen

Ganz im Süden an der Westküste findet man das kleine Dorf Toroni. Es liegt schon etwas abseits der Touristenpfade, man kann es aber schon in dem einen oder anderen Reiseführer finden. Hier findet man einen schönen Sandstrand, der nicht so überlaufen ist und man kann auch schön Essen gehen.

Man sollte auf jeden Fall den Süden der Halbinsel besuchen. Entlang der Küstenstraße findet man immer wieder kleine Parkplätze mit herrlichen Aussichten auf das Meer, auf einsame, wunderschöne Sandstrände, schroffe Felsen und schöne Brandung. Manch einsamen Sandstrand kann man auch mit dem Auto erreichen. Dabei sind die Straßen oftmals sehr abenteuerlich, es ist nur Platz für ein Auto, Leitplanken oder Fahrbahnmarkierungen sucht man vergeblich. Aber die Fahrt lohnt auf jeden Fall.

Ouranoupoli, die Stadt im Norden des dritten Fingers Athos

Mit dem Auto ist es nicht weit nach Ouranoupoli, der Stadt im Norden des dritten Fingers Athos, der an der Grenze zur gleichnamigen Mönchsrepublik liegt. Von hier aus kann man mit dem Schiff die Klöster der Halbinsel besichtigen, darf das Land freilich nicht betreten.

Ein Ausflug nach Polygyros lohnt, wenn man sich für das Leben der Griechen hier interessiert. Hier findet man eine typische Kleinstadt mit der entsprechenden Kultur.

Neben dem Tourismus ist die Landwirtschaft wichtig. Viele Griechen arbeiten hier. Es gibt Plantagen, auf denen Gemüse angebaut wird, es gibt die typischen Olivenhaine. Je weiter man nach Süden kommt, desto weniger wird auch die Landwirtschaft. Hier gibt es viele Waldgebiete, die auch von verheerenden Waldbränden weitestgehend verschont wurden. Das liegt auch daran, das die Bevölkerungsdichte immer weiter abnimmt, je weiter man nach Süden kommt.

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