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Zwiebelkuchen und Ente? - lecker essen in Posen

Zwiebelkuchen und Ente? - lecker essen in Posen

Ein weiterer Messetag in Posen war zu Ende gegangen und einmal mehr zeigte sich ein deutliches Hungergefühl in der Magengegend. Also erneut in die Altstadt zum Alten Markt?

Die Entscheidung fiel schnell und eindeutig: Nein, denn das ist zu weit und wir zu hungrig!

Also die berühmte Suchmaschine nutzen? Oder einfach mal bei den zahlreichen Passanten nachfragen? Die Entscheidung war schnell gefallen, denn ein junges Pärchen hielt direkt auf uns zu. Also war auch schnell die Frage nach einem Restaurant in der Nähe gefragt und wir erhielten zwei Hinweise auf Gaststätten, die nahe dem Messegelände gelegen, trotzdem von Einheimischen stark frequentiert werden (nach unserer Erfahrung immer ein gutes Zeichen). Also los.

Einige hundert Meter weiter, nahe einem großen Hotelkonzern, stießen wir auf das erste der beiden beschriebenen Restaurants. Eine lange Schlange auf der Treppe deutete darauf hin, dass die Küche wohl von guter Qualität sein musste, vielleicht auch einfach „nur“ preiswert, da das Publikum eher studentisch jung wirkte. Gern hätten wir es probiert, jedoch trieb uns der Hunger weiter.

So ging es zum Zweiten der erwähnten Restaurants, ebenfalls gut besucht, aber mit einigen freien Plätzen, wie die großen, offenen Schaufenster zeigten. Also hinein in gute Stube, wie man so sagt.

Wir erhielten die Speisekarten und waren etwas verblüfft, hier auf alte polnische Rezepturen zu stoßen, die in neuer, erfrischend modern gestalteter Form präsentiert werden.

Zwiebelkuchen? aus Hefeteig mit frischem Gemüse

b_450_450_16777215_00_images_leben_kulinarisches_zwiebelkuchen-1.jpgDa wir zu viert unterwegs waren und alle über ein großes Hungergefühl klagten, war auch eine Vorspeise angesagt, die uns schon beim Servieren am Nachbartisch aufgefallen war. Also warum nicht auch einmal probieren. Gesagt, getan. Als Vorspeise also das Gericht vom Nachbartisch, auf vier Personen aufgeteilt.

Und wir sollten nicht enttäuscht werden, denn es handelte sich um eine Art Zwiebelkuchen basierend auf einem Hefeteig, der mit allerlei frischem Gemüse gebacken war. Nach dem Backen waren einige frische, weitere Zutaten hinzugefügt worden. Knackig und frisch, einfach lecker.

Ob das noch zu toppen war?

Als Hauptgericht Ente mit Rotkraut im Sandwich Pack

Und dann wurde das Hauptgericht serviert. Ungewöhnlich schon die Zusammenstellung und die Art des Servierens. Die in Stücke geschnittene Entenbrust, die lecker und knusprig mit verschiedenen Gewürzen angebraten war, wurde in einem Sandwich auf einer Lage Rotkraut serviert, der wiederum mit Apfelstücken und Nelken zubereitet war. Ein fast-food Gericht?

b_450_450_16777215_00_images_leben_kulinarisches_zwiebelkuchen-2.jpgGanz im Gegenteil. Das Sandwich frische gebacken und knusprig (trotz des Weizenteigs, hier hätte ich mir Roggen und Vollkorn gewünscht), die Entenstückchen äußerst lecker gewürzt und knusprig gebraten, das Rotkraut lies ebenfalls keine Wünsche offen. Dazu noch frische Preiselbeeren (keine Konfitüre), die das Ganze noch toppen konnten. Kurz und gut, es war einfach lecker. Der Küchenchef, so konnten wir erfahren, war für seine teilweise eigenartigen Kompositionen schon stadtbekannt.

Wir waren dankbar für den Hinweis des jungen Pärchens und einmal mehr über die exzellente Qualität polnischer Restaurants überrascht. Wir können sie nur empfehlen.

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