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Das Zasavica Moor - Ansichten von der Farm Zasavica

Zasavica Moor - Blick von der Farm Zasavica

Zasavica ist ein Moorgebiet in der Region Mačva, im mittleren Westen von Serbien. Mit Obedska Bara und Carska Bara ist die Zasavica eines der wichtigsten Naturschutzgebiete und eines der letzten authentisch erhaltenen Sumpfgebiete in Serbien. In den...

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Werner Eichhorn - Mountainbiker und Autor

Werner Eichhorn

Noch während meiner Schulzeit bereiste ich, dank dem allseits bekannten InterRailTicket, viele südliche Länder, unter anderem auch die Türkei. Ich fuhr mit der Bahn bis nach Denizli / Pamukkale und entdeckte die Türkei so als liebenswertes Urlaubsland. 

1999 dann zeigte eine gute Bekannte ihre Urlaubsdias von Kemer, bei Antalya. Vor allem der Blick von Antalya hinüber nach Kemer war es, der mich dazu bewog, noch im selben Jahr, eine Woche dorthin zu fahren; selbstverständlich mit meinem Bike im Gepäck!
In der Region habe ich mich sofort wohl gefühlt und mir ist die Idee gekommen, das Gebiet mit einem Guide zu erschließen; eine zunächst etwas naive Idee, wie sich zeigen sollte:
Die wenigen Touren, die ich finden konnte beanspruchten viel Zeit und Kondition. Da es keinerlei ordentliches Kartenmaterial gab, mussten die Strecken alle im „try & error“ Verfahren erkundet werden. Das führte dazu, dass z.B. der Übergang über den Sattel des Tahtali von Gedelme nach Beycik mehr als dreimal gefahren werden musste. Der Lykische Weg war damals noch nicht in der heutigen Form bekannt.
„Learning by doing“ …. ein steiniger Weg in jeder Hinsicht….
Ich lernte in Kiris einen Radfahrer aus Chemnitz kennen, mit dem ich dann auch eine Tour am vorletzten Tag dieser Urlaubswoche fuhr. Das ungenügende Kartenmaterial ließ uns glauben von Ovacik leicht nach Göynük herunter fahren zu können; eine fatale Fehleinschätzung:
Alles lief auf dieser Tour solange gut, bis wir uns entschlossen auf dem Rückweg nach Göynük den Pfad der in eine falsche Richtung zu gehen schien und zudem anstatt hinunter wieder hoch auf über 500 Höhenmeter stieg, wieder zu verlassen.
Wir gingen wieder hinab in den Canyon und versuchten diesen flussabwärts zu durchqueren. Zeitweise bis zu den Hüften im Wasser im engen Canyon mussten garagengroße Felsen umklettert werden, Absätze von einigen Metern durch Hinab werfen des Bikes und Hinterher springen überwunden werden.
Doch dann brach die Dämmerung herein und das, obwohl wir den Canyon noch nicht verlassen hatten. Wir waren schon auf unter 200 Höhenmeter und hofften den Ausgang, von dem wir nicht wussten wie weit er noch war und welche Hindernisse uns noch bevorstanden, noch zu erreichen…..aussichtslos. Wir beschlossen, in Anbetracht der hereinbrechenden Nach, den Weg, wie wir ihn gekommen waren, wieder zurück zu gehen, und via Ovacik wieder nach Kiris zu radeln. Da es mittlerweile stockfinstere Nacht war konnten wir den Rückweg ebenso wenig finden, wie den Weg aus dem Canyon hinaus. Nach verzweifelten Versuchen zu Fuß an Höhe zu gewinnen um einen eventuellen Blick zur Küste zu erhaschen, beschlossen wir notgedrungen die Nacht in der Schlucht zu verbringen. Wir waren nass und hatten kaum Kleidung zum Wechseln bei uns, geschweige denn Ausrüstung zum Nächtigen! Eine Rettungsdecke und zahlreiches, herbeigeschafftes Laub, wurden provisorisch zu unserer Schlafstätte, natürlich auf sicherem Boden, weg vom Bachlauf. Nun galt es noch die Freunde und die Frau meines Kollegen zu informieren, was sich als nicht so einfach erwies: Netz gab es im Talkessel nicht, doch irgendwie mussten wir unsere Lage kundtun. Ein direkter Aufstieg mit der Radlampe in der Hand und dem Handy vor Augen zeigte, dass es weiter oben schwachen Empfang gab. Die Damen wurden informiert, fanden unser Fernbleiben aber alles andere als lustig, doch das half nichts.
Die Nacht war eine Tortur. Nicht nur, dass uns in Ermangelung weiterer Informationen über wildlebende Tiere nicht ganz wohl war, nein es wurde auch, wie für diese Jahreszeit nachts üblich,  empfindlich kalt. Uns blieb nichts anders übrig als uns aneinander zu kuscheln; eine seltsame aber unabdingbare Aktion. Ca. alle 10-20 Minuten, länger konnten wir nie durchgehend schlafen, wenn überhaupt, wechselten wir die Seite, denn die Außenseiten wurden trotz Laub und dünner Folie sehr, sehr kalt.
Endlich wurde es hell, doch zu unserem Unglück begann es nun auch noch zu regnen. Völlig durchnässt kämpften wir uns den Weg zurück, hoch nach Ovacik. Die Piste war unbefahrbar, weil das Wasser den Belag zu einer klebrigen Masse verwandelt hatte. Wir schoben.
Zu unserem Glück trafen wir auf 600 Metern Höhe Holzfäller, die wir schnell davon überzeugen konnten uns mit ihrem Lada hoch nach Ovacik zu bringen. Ich hätte sonst meinen Flug der eben an diesem Sonntagnachmittag ging sicher nicht mehr erreicht. Schmutzig, durchfroren und nass rasten wir die Strasse hinab nach Kiris. In allerkürzester Zeit zerlegte ich mein Bike, wusch mich und konnte so wieder unter die Menschheit treten. Die Koffer waren bereits gepackt und nur eine halbe Stunde nach der Rückkehr ins Hotel wurde ausgecheckt. Den Flug habe ich erreicht……….. 

Bike Guide Türkische Riviera / Lykische Küste

Von der Idee, über den langen und steinigen Weg, bis hin zur Realisierung des Projektes.

Ich heiße Werner Eichhorn, bin 41 Jahre alt. Als das Mountainbiken bei uns in Mode kam, gab es als wichtigsten Ort den Gardasee in Norditalien. Von München aus in wenigen Stunden zu erreichen, garantierte diese Region stabiles und gutes Wetter. In Verbindung mit der grandiosen Landschaft und den zahlreichen Touren, die vor allem durch den bekannten Bike Guide „Moser“ Verbreitung fanden, war auch für mich damals der „Lago“ die erste Adresse zum Biken.

Viele Jahre engagierte ich mich dann in einem großen Münchner Modellbahnclub (NFM) und die verbleibende Freizeit wurde für Modellbahnausstellungen, Messen und Treffen zur Gänze aufgebraucht. Nach dem Ende meiner Mitgliedschaft bei den genannten NFM entdeckte ich den Sport wieder und reiste mit einem guten Freund und Biker jedes Jahr mehrmals nach Italien und in die Schweiz; besonders ins Engadin. Dort fuhren wir herrliche, teilweise bis zu 4 Tage dauernde Touren und Pässe bis zu 3000 Höhenmeter.

Das vorab beschriebene Erlebnis schreckte mich jedoch nicht von meinem Vorhaben ab, die Gegend nun ordentlich zu erschließen; lediglich brachte es die klare Erkenntnis, dass das weitere Vorgehen der besseren Planung und einer besseren Ausrüstung bedurfte.

In meinem Gepäck befand sich von da an immer eine umfangreiche Ausrüstung:

Warme Kleidung und Kleidung zum Wechseln. Wichtige Werkzeuge und Ersatzteile wie Kettennieten, die genannte Rettungsdecke, nun in festerer, dickerer Ausführung und eine leichte Thermomatte für den Boden, wie auch ausreichend Akkus für meine Lampe.

Für die weiteren Aktionen musste unbedingt besseres Kartenmaterial gefunden werden und die zu fahrenden Touren bedurften der besseren Recherche und Vorbereitung. So gewappnet wurden die folgenden Aufenthalte mehr und mehr durch Erfolge belohnt und ich konnte daran gehen die bereits gesammelten Touren in einem Exposee zusammenzufassen. Grundvoraussetzung um einen Verleger zu finden.

Dieser nicht zu unterschätzende Kraftakt stand noch bevor. Eine Fahrt auf die Buchmesse nach Frankfurt brachte zunächst nur viele Absagen von den bekannten Verlagshäusern. Schließlich konnte ich doch beim Bergverlag Rother mein Ziel erreichen. Bergverlag Rother hat eine Jahrzehnte lange Erfahrung mit Wanderbüchern vor allem in alpinem Terrain. Bis es zum Abschluss eines Vertrages kommen konnte verging allerdings noch einige Zeit.

Wichtig ist nicht nur, dass der Autor fest an sein Projekt glaubt, nein auch ein Verlag muss von der Idee überzeugt sein und den Mut haben unkonventionelle Dinge anzupacken.

Der Bike Guide Türkische Riviera / Lykische Küste hat folgende Regionen zum Inhalt:

- Antalya (Konyaalti; Ausgangspunkt ist der Konyaalti Strand an dessen Bude Nr. 24)

- Kemer (Beldibi bis Chamyuva; Ausgangspunkt ist Kemer Zentrum)

- Tekirova (Ausgangspunkt ist das Anschluss der Zufahrt nach Tekirova an die D 400)

- Kas (Ausgangspunkt ist der Hafen)

- Kalkan (Ausgangspunkt ist das Zentrum)

- Fethiye (Ausgangspunkt ist der Obelisk im Zentrum am Hafen

Für jede dieser Regionen gibt es mindesten so viele Touren, dass während einer Woche Aufenthalt jeden Tag gefahren werden kann.

Das Spektrum reicht von kurzen sowie einfachen Touren bis hin zu langen und auch sehr anspruchsvollen Touren. Sowohl Marathonfans als auch Trialfreaks finden in diesem Guide die richtigen Routen für sich. Mit Ausnahme einiger Touren bei Antalya bewegt man sich meist in einsamer und überwältigender Natur. Die Mehrheit der beschriebenen Routen ist als Ringtrasse angelegt, das heißt An- und Abfahrt sind nicht identisch. Dadurch kommt nie Langeweile auf, sieht man sich doch immer mit neuen Eindrücken konfrontiert.

Die Kurzbeschreibung der einzelnen Tour zeigt kurz und prägnant die wesentlich wichtigen Informationen wie Dauer, Länge, Höhe und Schwierigkeitsgrad der Route auf. Weitere Informationen über Verkehrsaufkommen und Verpflegungsmöglichkeiten schließen diesen Vorspann ab. 

Deutschland - Niederlande - England - Frankreich - Italien - Portugal

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